Der Roman "Roulettenburg" oder "Der Spieler"  ist eine autobiografische Geschichte über die Spielsucht
Der Roman "Roulettenburg" oder "Der Spieler" ist eine autobiografische Geschichte über die Spielsucht © Bernhard Friesacher / PIXELIO

LiteraturLesung

Der Spieler oder Roulettenburg | Teil 1 von 17

Teil 1/17 | Beinahe wäre dieser Roman nicht erschienen. Dafür musste Fjodor Dostojewski letztlich auf die Betitelung "Roulettenburg" verzichten und das Werk in 26 Tagen abschließen. Dies war eine Bedingung seines Verlegers. Da er wegen seiner Spielsucht finanziell knapp bei Kasse war, erfüllte er alle Wünsche.

Genauso wie sein Held Alexej Iwanowitsch war Dostojewski spielsüchtig und in unglückselige Liebschaften verwickelt. Aufgrund dieser autobiografischen Züge bekommt der erfundene Kurort Roulettenburg in Deutschland eine gewisse Anziehungskraft.

Die Geschichte des Spielers erzählt von einer Gruppe, die im fiktiven Kurort Roulettenburg auf die große Erbschaft warten. Der erhoffte Geldsegen soll sie vor dem drohenden finanziellen Ruin bewahren. Währenddessen wird detailgenau die Spielsucht unter die Lupe genommen.

"Der Spieler oder Roulettenburg " im Überblick

Der Spieler oder Roulettenburg

von Fjodor Dostojewskij

Mit Patrick Güldenberg

Produktion: 2016

Sendezeit Mo, 25.10.2021 | 15:30 - 15:55 Uhr
Sendung SWR2 "Fortsetzung folgt"
Radiosendung

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