Oscar Wilde kritisiert die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts und nimmt die Leute auf den Arm
Oscar Wilde kritisiert die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts und nimmt die Leute auf den Arm © Martin van Meytes / Wikimedia Commons / Public domain

Hörspiel

Eine Frau ohne Bedeutung

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kommen auf einem Landsitz in England feine Ladies und Lords zusammen, die auch ein wenig frustriert sind. "Eine Frau ohne Bedeutung" berichtet von den Menschen, die das feine Volk aufmischten.

Die Komödie von Oscar Wilde wurde 1893 zum ersten Mal aufgeführt. Sein Ziel ist es, mit dem Werk die Vorstellungen der Moral, welche die viktorianische Gesellschaft hat, an den Pranger zu stellen.

Außerdem will er sich über diese Menschen lustig machen. Er erreicht sein Ziel, indem er in seinem Werk ein Opfer aus dieser Gesellschaft in Schutz nimmt.

Die feine Gesellschaft, die sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf dem englischen Landsitz zusammenfindet, besteht zum Großteil aus älteren und ein wenig frustrierten Menschen. Ebenfalls anwesend ist eine junge Frau aus Amerika, die kein Verständnis für den Adel Englands aufbringen kann. Zudem übt sie auch noch Kritik an ihm aus.

Außerdem ist ein junger Bankangestellter aus Großbritannien da, der spießig ist und die Möglichkeit erhält, Lord Illingworths Privatsekretär zu werden. Ihre Beziehung steht in einem besonderen Verhältnis.

Eine weitere Dame ist in dieser "High Society" anwesend. Doch sie entschied sich schon vor einigen Jahren dazu, Änderungen in ihrem Leben vorzunehmen, wodurch sie zu einer "Frau ohne Bedeutung" wurde.

"Eine Frau ohne Bedeutung" im Überblick

Eine Frau ohne Bedeutung

von Oscar Wilde

Mit Michael Heltau, Adrienne Gessner, Susi Nicoletti, Susanne Schönwiese, Sonja Sutter, Veronika Bayer, Klaus Maria Brandauer, Hilde Mikulicz, Jörg Hube, Lotte Lais, Übersetzung: Ingeborg Bayr, Rudolf Bayr, Bearbeitung und Regie: Klaus Gmeiner

Produktion: 1968

Sendezeit Sa, 01.10.2022 | 14:00 - 15:00 Uhr
Sendung Ö1 "Die Hörspiel-Galerie"
Radiosendung