Anna Hess Briefe gingen an die Tochter in Argentinien
Anna Hess Briefe gingen an die Tochter in Argentinien © Adam Ciesielski / freeimages.com

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Geliebtes Muckchen - Die Briefe der Jüdin Anna Hess

"Geliebtes Muckchen – Die Briefe der Jüdin Anna Hess" ist ein Beitrag über Anna Hess Briefe aus Hamburg, die sie an ihre Tochter im südamerikanischen Argentinien versendete. Es handelt sich um wertvolle Briefe einer älteren Frau zur Zeit des Holocausts.

Schriftliche Beweisstücke von den Opfern des Holocausts sind nur schwer zu finden, nahezu unmöglich auffindbar sind Schriftstücke von älteren Jüdinnen und Juden aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Madelaine Linden aus Stuttgart versucht seit mehr als 30 Jahren die Schriftstücke ihrer Urgroßmutter, die Jüdin war, öffentlich zu machen, allerdings ohne Erfolg. Dr. Astrid Gehrig, Historikerin, jedoch sah die Bedeutung der Briefe "als einmaliges Dokument der Zeit" .

Zwischen 1937 und 1943 verfasste Anna Hess die Briefe, die an ihre Tochter in Argentinien gehen sollten. Diese Briefe zeichnen ein Bild über den Alltag einer Frau, die allein und alt ist. Zudem in einem grausamen System unter den Nationalsozialisten leben muss.

"Geliebtes Muckchen - Die Briefe der Jüdin Anna Hess" im Überblick

Geliebtes Muckchen - Die Briefe der Jüdin Anna Hess

von Martina Klein

Produktion: 2020

Sendezeit Mi, 26.01.2022 | 15:05 - 15:30 Uhr
Sendung SWR2 "Leben"
Radiosendung

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