
Klassik-Konzerte & Oper
Auf schwarzen und weißen Tasten: Florian Noack
Der erste Auftritt des belgischen Pianisten Florian Noack in Bremen war eine Sensation. Der 1990 geborene Musiker beeindruckt nicht nur durch seine herausragende technische Begabung, sondern auch durch seine außergewöhnliche Fähigkeit, Stücke für das Klavier umzugestalten.
Immer wieder adaptiert Noack berühmte Orchesterkompositionen verschiedenster Zeitalter für sein Instrument. Bei ihm klingen diese Arrangements oft so eindrucksvoll, dass sie dem Original manchmal überlegen erscheinen. Bei seinem Auftritt im Sendesaal Bremen, der Teil des Festivals "Auf schwarzen und weißen Tasten" war, konnte man dies besonders bei den populären "Polowetzer Tänzen" von Alexander Borodin erleben.
Der bescheiden wirkende Musiker faszinierte das Publikum als außergewöhnlicher Virtuose, der es meisterhaft versteht, das Klavier wie ein kraftvolles Orchester erklingen zu lassen. Nach dieser musikalischen Meisterleistung zeigten die Zuhörer ihre Begeisterung mit stehenden Ovationen für den herausragenden Künstler. Dieser besondere Abend am Klavier offenbart, was möglich ist, wenn jemand wie Florian Noack die Tasten zum Leben erweckt!
"Auf schwarzen und weißen Tasten: Florian Noack" im Überblick
Auf schwarzen und weißen Tasten: Florian Noack
von Schubert, Skrjabin, Ravel, Borodin, Noack
Mit Florian Noack, Klavier
Sendesaal Bremen
14. Januar 2026
| Sendezeit | So, 15.03.2026 | 22:00 - 00:00 Uhr |
| Sendung | Bremen Zwei "Klassikwelt in Concert" |