
Hörspiel
Babyn Jar von Fabian von Freier und Andreas von Westphalen | Teil 2 von 2
Teil 2/2 | 1941 geschah im Tal Babyn Jar, der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein Massaker, das von der Wehrmacht verübt wurde und in Deutschland allerdings unbekannt ist. Das Dokumentarhörspiel "Babyn Jar" klärt auf.
Der Massenmord im Tal Babyn Jar zählt zu den größten Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges, dass der Nationalsozialismus an Menschen verübt hat. Die Wehrmacht richtete 33.000 jüdische Kinder, Männer und Frauen zwischen den 29. und 30. September 1941 mit einem Kugelhagel hin. Ein Holocaust-Massaker durch die Kugel!
Briefe, Tagebücher, Befehle, Interviewaufzeichnungen, autobiografische Texte, Zeugenaussagen und Sitzungsprotokollen lieferten für das Hörspiel die Grundlage. Diese Originaldokumente zeugten von einem unfassbaren menschlichen Leid. Das Hörstück lässt Opfer und Täter zu Wort kommen, um alle Perspektiven in einer kontrastreichen Diskussion sichtbar zu machen.
Zum Autor
Der 1972 geborene Andreas von Westphalen arbeitet Journalist, Hörspiel- und Theaterregisseur. Das russisch-deutsche Dialogprojekt zum Zweiten Weltkrieg "Horchposten 1941" (Deutschlandfunk/Radio Echo Moskau/WDR 2017) hat er zusammen mit Jochen Langner produziert.
"Babyn Jar von Fabian von Freier und Andreas von Westphalen" im Überblick
Babyn Jar von Fabian von Freier und Andreas von Westphalen
von Fabian von Freier, Andreas von Westphalen
Mit Manuela Alphons, Wolf Aniol, Susanne Barth, Mark Oliver Bögel, Therese Dürrenberger, Angelika Fornell, Johanna Gastdorf, Walter Gontermann, Andreas Grothgar, Nicola Gründel
Produktion: 2023
| Sendezeit | Di, 29.09.2026 | 20:05 - 21:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Hörspiel" |