
Klassische Musik
Collegium Musicum Basel
Kühn, unerschrocken und offen für neue Klangerlebnisse: Die schweizerische Akkordeonistin Viviane Chassot entdeckt die Kompositionen von Ludwig van Beethoven.
Das Violinkonzert von Beethoven spaltete die Gemüter: Einige bewunderten dessen Anmut, während andere es als langatmig empfanden, so ein Kritiker nach der Premiere im Jahr 1806. Beethoven nahm daraufhin mehrere Änderungen vor und passte es auch für das Pianoforte an. Heutzutage wird das Werk Opus 61 als Meisterstück der Violinmusik angesehen. Doch welche Klangwelt entfaltet sich auf dem Akkordeon?
Die Schweizer Künstlerin Viviane Chassot wagt das Wagnis, das Violinkonzert für ihr Instrument neu zu interpretieren. Dabei greift sie auf die Klavierversion Beethovens zurück und lässt sich von der Interpretation des Geigers Franz Clement leiten, für den das Stück ursprünglich geschrieben wurde und dessen Spielstil für seine "besonders charmante Sanftheit" berühmt war.
Chassot präsentierte das Konzert zusammen mit dem Collegium Musicum Basel, und nun ist es als Ersteinspielung weltweit verfügbar, koproduziert vom Deutschlandfunk. Das Album wird durch Klavierwerke von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert, die auf dem Akkordeon dargeboten werden, ergänzt.
"Collegium Musicum Basel" im Überblick
Collegium Musicum Basel
von Beethoven, Schubert
Mit Leitung: Jan Schultsz / Viviane Chassot, Akkordeon
Stadtcasino Basel und dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Köln
April und Juli 2026
| Sendezeit | Mo, 12.10.2026 | 21:05 - 22:50 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Musik-Panorama" |