
Krimi
Das Bekenntnis von Helene Pedneault
Hat die Reporterin Lena ihre Mutter ermordet? Ihr ganzes Leben lang hegte sie Abneigung gegen sie. Während eines Verhörs berichtet sie über diese missratene, schädliche Mutter-Tochter-Dynamik.
"Ich habe mich stets gefragt, wozu Hände nützlich sind, wenn man seine Mutter nicht berühren kann", äußert Lena Fulvi. Die talentierte Journalistin des Mordes verdächtigt. Anscheinend weisen alle Beweise darauf hin, dass sie ihre Mutter getötet hat – eine Mutter, mit der Lena ihr Leben lang eine offen zugestandene Feindseligkeit pflegte. Lena spricht über ihre Kindheit, versucht wiederholt, sich ihrer inneren Wahrheit zu nähern, und verleugnet sich dabei selbst. Doch selbst die Argumente, die sie zu ihrer Entlastung anführt, belasten sie weiterhin.
Doch es könnte auch ein Unfall gewesen sein, der sich zwangsläufig als unausweichlicher Ausgangspunkt einer gescheiterten Beziehung präsentiert. Die Kanadierin Hélène Pedneault hat ihr Drama in ihrer Heimat Quebec verortet; mit der Hörspielversion von "La Déposition" wagte sich die frankophone Dramatikerin erstmalig dem deutschen Publikum zu zeigen.
"Das Bekenntnis von Helene Pedneault" im Überblick
Das Bekenntnis von Helene Pedneault
von Hélène Pedneault
Mit Angela Winkler, Walter Renneisen, Hille Darjes
Produktion: 1993
| Sendezeit | So, 01.02.2026 | 19:00 - 20:00 Uhr |
| Sendung | NDR Kultur "Kriminalhörspiel" |