
HörspielKrimi
"Der Bahnwärter" von Charles Dickens und Charles Tazewell
Im Zuge eines traumatischen Erlebnisses mit einem Zugunglück, das Charles Dickens überlebte, entstand seine Erzählung "Der Bahnwärter" ("The Signal-Man"). Darin wird von einer Erscheinung berichtet, die einen Bahnwärter immer wieder heimsucht, was jeweils ein Unheil nach sich zieht. Das Werk spiegelt eine Epoche des technischen Wandels wider.
"Hallo, Sie dort unten!" - Diese Sätze hallen erneut in den Ohren des Signalwärters Braxton wider, der sie bereits an früheren Abenden von der steilen Böschung her vernommen hat.
Vor einem Jahr erblickte er die seltsame Figur erstmals, die ihm aus der dunklen Schlucht zuwinkte, als er seinen Posten an den Schienen betreute. Diese verlaufen nahe einem Tunnelportal, durch das täglich mehrmals ein Schnellzug donnert. Wer oder was könnte dieses unheimliche "Phantom" sein?
Braxton hat keine Antwort, allerdings weiß er sicher, dass jedes Mal nach einem solchen Zuruf ein schreckliches Ereignis folgte. Erneut vernimmt er die mahnenden Rufe. Doch wo genau lauert die Bedrohung? Und wie kann er reagieren?
Die Erzählung wurde 1866 geschrieben, zu einer Phase, in der Entwicklungen wie die Elektrizität und die Eisenbahn den Alltag der Menschen revolutionierten. Dickens selbst entkam knapp einem Zugunglück, bei dem alle Waggons mit Ausnahme seines eigenen von einer Brücke stürzten.
""Der Bahnwärter" von Charles Dickens und Charles Tazewell" im Überblick
"Der Bahnwärter" von Charles Dickens und Charles Tazewell
von Charles Dickens, Charles Tazewell
Mit Gert Westphal , Bernd Wiegmann, Hanns Stein, Gillis van Rappard, Wolfgang Engels
Produktion: 1951
| Sendezeit | Sa, 02.05.2026 | 20:03 - 21:00 Uhr |
| Sendung | Bayern 2 "radioKrimi" |