Für Kluck ist das Theater "der letzte totalitäre Ort in einer demokratischen Gesellschaft
Für Kluck ist das Theater "der letzte totalitäre Ort in einer demokratischen Gesellschaft © Nihan Aydin / freeimages.com

Hörspiel

Der Hund des alten Mannes von Oliver Kluck

Leonhard Koppelmann bringt den Monolog "Der Hund des alten Mannes" von Oliver Kluck auf die Bühne, indem er verschiedene Perspektiven einer einzelnen Person beleuchtet.

Diese Perspektiven verweben gedanklich unterschiedliche Themen und Epochen miteinander: Ausbeutung, fadenscheinige Ausreden, die Automobilbranche, das Autorendasein, Bertolt Brecht, das prekäre Dasein in der Kulturlandschaft, die allumfassende Kommerzialisierung, abgedroschene Phrasen, Ferdinand Porsche, allgegenwärtige Scheinheiligkeit, und das Theater als letzter totalitärer Ort innerhalb einer demokratischen Gemeinschaft sowie Zwangsarbeit. Kluck betont: "Meine Arbeiten sind keine klassischen Stücke, sondern haben den experimentellen Charakter von Texten."

"Der Hund des alten Mannes von Oliver Kluck" im Überblick

Der Hund des alten Mannes von Oliver Kluck

von Oliver Kluck

Mit Andreas Grothgar, Sonja Anders, John von Düffel, Thomas Oberender, Dr. Ulf Schmidt und Christina Zint

Produktion: 2016

Sendezeit So, 19.07.2026 | 18:20 - 20:00 Uhr
Sendung SWR Kultur "Hörspiel"
Radiosendung