
Hörspiel
Der Tod in der Flasche - Nach der Erzählung von Viktor Smirnow
In der Wochenendhütte des Fernsehtechnikers Schwawejkin wird der aus der Haft entflohene Worobjow, der wegen seiner Beteiligung an einem Überfall auf einen Geldtransporter eine längere Gefängnisstrafe absitzen sollte, unter mysteriösen Umständen leblos entdeckt. Als Ursache für sein Ableben wird Blausäure ermittelt. Während Leutnant Skoworodenko den tragischen Vorfall als unglücklichen Zufall einschätzt, hegt Oberleutnant Tschernow Zweifel.
"Der Tod in der Flasche" ist ein klassischer "Krimi am Freitag" des DDR-Rundfunks. Für die prägnant erzählten Geschichten steht lediglich ein Zeitfenster von dreißig Minuten zur Verfügung. Alles musste effizient inszeniert werden: Die Schauspieler agierten präzise, die Figuren wurden klar umrissen und überzeugend dargestellt. Zusätzlich sorgt ein kleines Repertoire an Rivalitäten und Eigenarten der Charaktere für ein spannendes Element. Ein Beispiel dafür ist der von Dieter Mann wunderbar zurückhaltend gespielte Ermittler Tschernow: Bis zur zwanzigsten Minute analysiert er lediglich die mehr oder weniger nützlichen Ermittlungsergebnisse seines Teams – um dann im letzten Teil des Stücks seine Klugheit zu beweisen.
"Der Tod in der Flasche - Nach der Erzählung von Viktor Smirnow" im Überblick
Der Tod in der Flasche - Nach der Erzählung von Viktor Smirnow
von Viktor Smirnow
Mit Peter Reusse, Dieter Mann, Wolfgang Penz, Ezard Haußmann
Produktion: 1978
| Sendezeit | Mo, 15.06.2026 | 20:00 - 21:00 Uhr |
| Sendung | MDR KULTUR "Hörspiel" |