Eine unerfüllbare Liebe in Venedig
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Hörspiel

Der Tod in Venedig | Teil 1 von 2

Teil 1/2 |

Die 1912 veröffentlichte Novelle erzählt vom jähen „Einbruch der Leidenschaft“ in ein scheinbar geordnetes Leben. Der 50-jährige Schriftsteller Gustav von Aschenbach folgt einem plötzlichen Drang nach Ferne und Freiheit – eine Flucht, die ihn zunächst auf eine istrische Insel, schließlich nach Venedig führt.

Dort, im Schatten einer von den Behörden verschwiegenen Choleraepidemie, begegnet er auf dem Lido dem polnischen Jungen Tadzio. Dessen überirdische Schönheit zieht ihn unwiderstehlich in den Bann. In Gedanken verliert sich Aschenbach in einer unerfüllbaren Sehnsucht, die in das hoffnungslose Abenteuer einer „Entwürdigung eines hochgestiegenen Geistes“ mündet.

Luchino Viscontis Verfilmung von 1970 prägte lange Zeit die Rezeption des Werks, nahm sich dabei jedoch weitreichende Freiheiten. Die Hörspielfassung hingegen orientiert sich eng am Wortlaut des Erstdrucks – eine Rückkehr zur sprachlich kunstvollen, homoerotisch aufgeladenen Atmosphäre dieser elegischen Verfallserzählung.

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