Johann Melchior Gletle war zu Lebzeiten ein Star. Seine Musik wurde in ganz Europa gespielt – und sogar im bolivianischen Dschungel! Heute ist sie weitgehend unbekannt, doch anlässlich seines 400. Geburtstags entdecken Ensembles und Musikwissenschaftler Gletles expressive Musik neu.
Das Basler Ensemble Musica Fiorita unter der Leitung von Daniela Dolci hat sich allerdings schon früher der Musik Gletles gewidmet. In den Fiori musicali hören wir ihre wegweisenden Interpretationen und stellen die Musik Gletles jener seiner Zeitgenossen gegenüber.
Klassische MusikChristliche Musik
Fiori musicali Folgen
Für Fans alter Musik: Weltliche und geistliche Musik bis und mit Bach, dazu Information zu Werken und Interpretationen.
Folgen von Fiori musicali
14 Folgen
-
Folge vom 13.09.2026Zum 400. Geburtstag: Johann Melchior Gletle und Zeitgenossen
-
Folge vom 06.09.2026Musikstadt Neapel - Klänge im Angesicht des VulkansNeapel war im 17. und 18. Jahrhundert eine der wichtigsten Musikmetropolen Europas. Und bereits in der Renaissance Anziehungspunkt für viele Musiker. So wie das Leben brodelte am Fusse des Vesuvs, so reich war stets die Klanglandschaft dieser speziellen Stadt. Die Fiori musicali mit einer Reise in den Süden Italiens.
-
Folge vom 30.08.2026Alte Musik - Neue AufnahmenDie Fiori musicali mit drei aktuellen Einspielungen. Das kolumbianische Ensemble Musica Ficta mit südamerikanischer Barockmusik aus dem Archiv der Kathedrale von Bogotà, die deutsche Sängerin Sophie Klussmann und der Basler Lautenist Hopkinson Smith mit Chansons und Frottole aus dem französischen und italienischen Renaissance-Zeitalter, sowie der ukrainische Cembalist Dmytro Kokoshynskyy mit Musik der englischen Virginalisten um John Bull.
-
Folge vom 09.08.2026Lehrer und Schüler – Fux und ZelenkaVon Prag über Dresden nach Wien: Das war der Weg, den Jan Dismas Zelenka zurückgelegt hat, bis er bei seinem Lehrer Johann Joseph Fux studieren konnte. Wir hören Instrumental- und Vokalwerke dieser beiden so unterschiedlichen Musikerpersönlichkeiten. Die Musik des böhmischen Komponisten Jan Dismas Zelenka (1679-1745) ist barock im besten Sinne: ungewöhnlich gebaut, einfallsreich komponiert und mit überraschenden harmonischen Wendungen. Und die Musik seines einstigen Lehrers Johann Joseph Fux (1660-1741) klingt elegant, kontrapunktisch und festlich – und ist charakteristisch für den Wiener Barock.