Ja, es gab in der Musikstadt Wien tatsächlich auch eine Zeit VOR Wolfgang Amadeus Mozart. Die barocken Hofkapellmeister hiessen Giovanni Valentini, Johann Heinrich Schmelzer, Antonio Caldara oder Johann Joseph Fux und waren allesamt europäische Komponisten erster Güte.
Musik aus deren Feder hören wir in dieser Fiori-Ausgabe.
Klassische MusikChristliche Musik
Fiori musicali Folgen
Für Fans alter Musik: Weltliche und geistliche Musik bis und mit Bach, dazu Information zu Werken und Interpretationen.
Folgen von Fiori musicali
14 Folgen
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Folge vom 01.03.2026Wiener Hofmusikkapelle im Barockzeitalter
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Folge vom 22.02.2026Receradas von Diego Ortiz500 Jahre alte Etüden – so könnte man die Musik aus dem «Trattado de Glosas» von Diego Ortiz bezeichnen. Darin gibt Ortiz Anregungen zum Verzieren von alten Melodien und zum Improvisieren über damals beliebte Madrigale. Heute werden diese Renaissance-Stücke mit Gambe und Cembalo, Blockflötenensemble oder buntem Mix aus Trommel, Zink und Gitarre gespielt – und mitunter sehr virtuos interpretiert. Die Musik von Diego Ortiz ist auf etlichen Best-of-Samplern mit Barock- und Renaissancemusik vertreten. Wir hören uns einige davon an.
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Folge vom 15.02.2026Vor-Bachscher TastenkosmosAuch wenn Hans von Bülow das «Wohltemperierte Klavier» von Johann Sebastian Bach als «Altes Testament der Klaviermusik» bezeichnete, ist diese Sammlung bei weitem nicht der Anfang der Musik für Tasteninstrumente. Fiori musicali unternimmt einen Streiffzug durch die europäische Musiklandschaft mit Stücken für Cembalo, Orgel und Clavichord, die unmittelbar vor Bach entstanden sind. Die Komponisten: Louis Couperin, Johann Jacob Froberger, Georg Muffat, Dietrich Buxtehude, Johann Caspar Ferdinand Fischer und Johann Pachelbel.
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Folge vom 08.02.2026Duette - ein Fall für zweiDoppelt sehen ist kein gutes Zeichen, doppelt hören hingegen kommt dem Harmonieempfinden sehr entgegen. 2 Traversflöten, 2 Viole da gamba, 2 Violinen, 2 Lauten oder 2 Theorben. Die Fiori musicali mit instrumentalen Verdoppelungen von Bellerofonte Castaldi, Christoph Schaffrath, Michel Blavet, Silvius Leopold Weiss, Giuseppe Torelli und Wilhelm Friedemann Bach.