Liszt Interpretation der Kreuzigung Jesu
Liszt Interpretation der Kreuzigung Jesu © Franz Hanfstaengl / Wikimedia Commons / Public domain

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Franz Liszt: "Via crucis"

Franz Liszt hat auf beeindruckende Weise den Leidensweg Jesu durch Klanggemälde zum Ausdruck gebracht. Diese gelungene Darbietung fängt die Essenz seines Werkes ein.

Obwohl Liszt bereits über vier Jahrzehnte tot war, fand sein Werk "Via Crucis" erst am Karfreitag des Jahres 1929 in Budapest seine erste Aufführung. Zu Lebzeiten wurde seine musikalische Darstellung von Jesu Qual und Kreuzigung nie publiziert. In diesem Werk zeigt sich Liszt als zukunftsweisender Musiker. Die Klavierstücke sind holzschnittartig und stehen im Kontrast zu den Abschnitten des Chores und der Solostimme. Die Melodien erscheinen oft schlicht und fast rau, doch integriert Liszt auch zwei protestantische Kirchenlieder, wodurch er eindrucksvolle Momente der Besinnung und inneren Einkehr schafft.

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"Franz Liszt: "Via crucis"" im Überblick

Franz Liszt: "Via crucis"

von Liszt

Mit Leitung: Uwe Gronostay /Dietrich Fischer-Dieskau, Bariton; Aribert Reimann, Klavier; RIAS-Kammerchor, Berlin

Produktion: 1984

Sendezeit Fr, 03.04.2026 | 23:05 - 23:57 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Historische Aufnahmen"
Radiosendung