Die Autorin redet mit Betroffenen der Katastrophe von Tschernobyl.
Die Autorin redet mit Betroffenen der Katastrophe von Tschernobyl. © Daniel West / freeimages.com

Hörspiel

"Gespräche mit Lebenden und Toten" von Swetlana Alexijewitsch

Am 26. April 1986 ereignete sich eine Katastrophe in Tschernobyl, die den Himmel in Flammen aufgehen ließ. Die renommierte Journalistin Swetlana Alexijewitsch, die im Jahr 2015 mit dem angesehenen Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, hat jahrelang Überlebende der Tragödie befragt. 

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In Swetlana Alexijewitschs literarisch verdichteten Porträts zeigt sie auf eindringliche Weise die menschliche Dimension dieses verheerenden Ereignisses.

Zeitzeugen, Experten, Helfer und Opfer erzählen von ihrer Liebe, die stärker war als ihre Angst, von dem Schmerz, den sie durch den Verlust ihrer Familie und ihrer Heimat erlitten haben und von dem Unsichtbaren, Unhörbaren und vielen Jahren später noch immer bedrohlichen Tod.

Das Hörspiel des Jahres 1999, das aus Einzelstimmen, subtilen Geräuschen und der Stille zwischen den Gesprächen komponiert wurde, schafft ein ergreifendes Requiem, das sowohl Klage als auch Anklage erhebt.

""Gespräche mit Lebenden und Toten" von Swetlana Alexijewitsch" im Überblick

"Gespräche mit Lebenden und Toten" von Swetlana Alexijewitsch

von Swetlana Alexijewitsch

Mit Konstantin Graudus, Peter Gavajda, Ilse Strambowski, Viola Morlinghaus

Produktion: 1998

Sendezeit Sa, 02.05.2026 | 14:00 - 15:00 Uhr
Sendung Ö1 "Hörspiel"
Radiosendung