Die Reichen wollen sich vereinen, doch Prinz und Prinzessin haben andere Pläne.
Die Reichen wollen sich vereinen, doch Prinz und Prinzessin haben andere Pläne. © Ayvan / iStock.com

Hörspiel

Leonce und Lena von Georg Büchne

In den Königreichen Popo und Pipi lebten einst ein Prinz namens Leonce und eine Prinzessin namens Lena. Um die beiden Reiche zu vereinen und zu stärken, sollten sie vermählt werden. Doch weder Leonce noch Lena sind von dieser politischen Entscheidung begeistert. Sie haben unterschiedliche Meinungen und lehnen staatliche Verpflichtungen ab, da sie sich weder kennen noch damit identifizieren können.

Anstatt sich anzunähern, entziehen sie sich einander. Dennoch führt das Schicksal dazu, dass sie beide eine tiefe Sehnsucht nach Italien empfinden. Dort begegnen sie sich zufällig und entwickeln eine tiefe, unvergängliche Liebe füreinander.

Das Werk "Leonce und Lena" schildert auf humorvolle und ironische Weise eine frühe Form des Widerstands gegen die leere, konforme und mechanisch anmutende Vernunft der Gesellschaft. Die Inszenierung von Wilm ten Haaf überzeugt bis heute durch ihre beschwingte Leichtigkeit und den sprühenden Charme.

"Leonce und Lena von Georg Büchne" im Überblick

Leonce und Lena von Georg Büchne

von Georg Büchner

Produktion: 1954

Sendezeit So, 12.07.2026 | 17:04 - 18:00 Uhr
Sendung SR kultur "HörspielZeit"
Radiosendung