Doppelgänger und ihre Identitäten
Doppelgänger und ihre Identitäten © Jürgen Nießen / pixelio.de

Hörspiel

"Lookalikes": (Sexuelle) Identität und das Phänomen des Doppelgängertums

"Lookalikes" nutzt die typische Sampling-Methode von Thomas Meinecke und Move D, um ein Spiel von (sexueller) Identität zu inszenieren.

Die Sampling-Methode, die typisch für die Produktionen von Thomas Meinecke und Move D ist, wird in "Lookalikes" für ein Spiel verwendet, um (sexuelle) Identität zu inszenieren. Das Phänomen des Doppelgängertums, auch bekannt als "lookalikes", bei dem Menschen berühmten Persönlichkeiten ähneln und daraus ein Geschäft machen, wird zu einem Zustand grundlegender Differenz gemacht.

Die Figuren in der Geschichte, darunter Josephine Baker, Serge Gainsbourg, Marlon Brando, Elvis Presley, Greta Garbo, Justin Timberlake und Shakira, betonen auf verschiedene Weise ihre Ähnlichkeit mit ihren Vorbildern und machen sie produktiv. Dabei denken sie auch über die Unterschiede zu ihren Vorbildern nach und reflektieren darüber, inwiefern Männer und Frauen als Gattungswesen betrachtet werden können, so Thomas Meinecke.

Zum Autor

Der Autor, Journalist und Musiker Thomas Meinecke wurde 1955 in Hamburg geboren, während der Komponist, Musiker, DJ und Musikproduzent Move D alias David Moufang 1966 in Heidelberg geboren wurde. Die beiden haben bereits gemeinsam an verschiedenen BR-Hörspielen gearbeitet, wie "Tomboy" (1998), "Freud's Baby" (1999), "übersetzungen/translations" (2007), der 2008 den Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst erhielt, und "WORK" (2009).

""Lookalikes": (Sexuelle) Identität und das Phänomen des Doppelgängertums" im Überblick

"Lookalikes": (Sexuelle) Identität und das Phänomen des Doppelgängertums

von Thomas Meinecke, Move D

Mit Thomas Meinecke

Produktion: 2011

Sendezeit Sa, 07.10.2023 | 15:05 - 17:00 Uhr
Sendung Bayern 2 "Hörspiel"
Radiosendung