
Klassische MusikKlassik-Konzerte & Oper
Lucas und Arthur Jussen und das hr-Sinfonieorchester in Frankfurt
Ein Konzert, das mit Stille beginnt und in einer berauschenden Klangwelt gipfelt. Dirigent Oscar Jockel verschmilzt die Werke von Schubert, Britten, Debussy und Skrjabin mit seiner eigenen Kreation "asche ist weiß".
Alexander Skrjabins mysteriöses Werk "Le Poème de l’Extase", das 1908 in New York sein Debüt feierte, zerfällt in eine visionäre Symphonie aus farbenfrohen Klängen – einst von Schriftsteller Henry Miller beschrieben als eine Mischung aus kaltem Bad, Kokain und Regenbogen. Eine solche musikalische Erfahrung war der Welt bislang unbekannt, und noch heute versetzt diese Komposition das Publikum in eine andere Realität.
In dem Konzert des hr-Sinfonieorchesters erzeugt Oscar Jockel Schicht für Schicht Spannung: Beginnend mit der absoluten Stille seiner eigenen Komposition "asche ist weiß", wirkt Schuberts anspruchsvolle f-Moll-Fantasie für Klavier zu vier Händen wie ein verborgenes Juwel. Brittens "Schottische Ballade" verstärkt die Kontraste weiter. Debussys "Jeux" schließlich erhellt, so der Dirigent, die Ekstase im Liebestanz mit lebendigen Melodien und dissonanten Harmonien, die im Dreivierteltakt aufsteigen. Am Ende steht die "vollkommene Verklärung" durch Skrjabin, der als ausgebildeter Philosoph nicht nur musikalische, sondern auch transzendente Höhen erreichte.
"Lucas und Arthur Jussen und das hr-Sinfonieorchester in Frankfurt" im Überblick
Lucas und Arthur Jussen und das hr-Sinfonieorchester in Frankfurt
von Jockel, Schubert, Britten, Debussy, Skrjabin
Mit Leitung: Oscar Jockel / Lucas und Arthur Jussen, Klavier
Sendesaal
13.02.2026
| Sendezeit | Fr, 13.02.2026 | 20:00 - 23:00 Uhr Da die Sendung live übertragen wird, können sich Anfang/Ende der Sendung verschieben! |
| Sendung | hr2-kultur "Konzertsaal" |