
Klassische Musik
Mirrored: Maurice Ravel im Spiegel
Der Musiker Julien Libeer und das Musikensemble Cappella Amsterdam ehrten den berühmten Komponisten Maurice Ravel.
Der berühmte Komponist Maurice Ravel gab 1905 seiner bekannten Sammlung von Klavierkompositionen den Namen "Miroirs", was mit "Spiegelbilder" übersetzt werden kann.
Dieses bedeutende Werk gilt als eines der Hauptwerke der französischen impressionistischen Musik, in dem die Wahrnehmung der Welt in ein funkelndes Spiel von Klangnuancen übergeht. Diese Idee diente als Inspiration für das Konzert "Mirrored" im November des letzten Jahres.
Der begabte Pianist Julien Libeer sowie das Ensemble Cappella Amsterdam widmeten dem Jubilar Maurice Ravel dabei ein Programm, das dessen ausgewählte Kompositionen in neuer, reflektierter Weise erlebbar machte. So wurde beispielsweise die "Pavane pour une infante défunte", ursprünglich für Klavier komponiert, in einer melancholischen Version als Chorgesang mit Klavierbegleitung dargeboten. Diese Darbietung beinhaltete den Text eines Liebesliedes des 16. Jahrhunderts, "Belle qui tiens ma vie", das ebenfalls als Pavane bekannt ist.
"Mirrored: Maurice Ravel im Spiegel" im Überblick
Mirrored: Maurice Ravel im Spiegel
von Ravel, Ešenvalds
Mit Leitung: Daniel Reuss / Julien Libeer, Klavier; Cappella Amsterdam
Muziekcentrum De Bijloke, Gent
30.11.2025
| Sendezeit | Mi, 25.03.2026 | 22:05 - 22:50 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Spielweisen" |