Schuberts „Arpeggione-Sonate“ hat das Instrument bekannt gemacht – zumindest dem Namen nach. Doch wer weiß schon, wie es klingt? Auf jeden Fall Martin Zeller. Der Schweizer Cellist hat sich intensiv mit diesem Zwitter aus Cello und Gitarre beschäftigt und zum 200. Geburtstag des Instruments ein Album damit aufgenommen. Im RONDO-Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht er über die Besonderheiten des Arpeggione, die Notwendigkeit, Mozarts Musik frei und kreativ zu gestalten, und seine Begeisterung für den Trendsport Wing Foiling.
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Wir wollen Euch in den Ohren liegen – RONDO, das Klassik- und Jazz-Magazin gibt es jetzt auch als Podcast. Mit Gästen aus der Welt der klassischen Musik und dem Jazz: Dirigentinnen, Musiker, Ensembleleiterinnen, Redakteure, Bloggerinnen und Labelmenschen - alle, die uns etwas über das verrückte Leben für und mit der Musik erzählen können.
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Folge vom 13.12.2024Plädoyer für ein vergessenes Instrument – Der Cellist Martin Zeller
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Folge vom 06.12.2024Cello, Comedy und Feminismus – Der Kulturmanager Thomas Schmidt-OttThomas Schmidt-Ott tanzt auf vielen Hochzeiten. Der konzertant aktive Cellist schrieb Kabaretttexte für Dieter Hildebrandt, spielte Streichquartett auf Kreuzfahrt-Schiffen und konzipierte für diese Entertainmentprogramme. Im Podcast mit Mario-Felix Vogt spricht der langjährige Orchesterdirektor des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) über die unnötige Trennung von E- und U-Musik, seine Freundschaft zu Dieter Hallervorden und feministische Musikpolitik.
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Folge vom 29.11.2024„Ein Märchen in Namibia“ – Der Geiger Enrico PalascinoAls der italienische Geiger Enrico Palascino 2016 nach Namibia zog, entstand eine Vision: Musik als Werkzeug der Förderung und Inspiration für benachteiligte Kinder. Im Gespräch mit Mario-Felix Vogt erzählt er von der Begeisterung, die die Aufführungen von „Peter und der Wolf“ durch RSB-Musiker auslösten, und erklärt, warum es ihm in Namibia weniger um die Vermittlung westlicher Kunstmusik geht, sondern darum, die Kinder für ihre eigene musikalische Tradition zu begeistern und ihnen Wege aufzuzeigen, diese auf Instrumenten auszudrücken.+++Für YONA spendenIhr wollt das Projekt „Ein Märchen in Namibia“ unterstützen? Auf der Website von YONA erfahrt ihr, welche Möglichkeiten es dafür gibt.Weitere Informationen zu dem Projekt findet ihr auch auf Facebook und auf Instagram.+++Enrico Palascino, 1982 in Turin geboren, studierte Geige u. a. bei Valeri Gradow und Stephan Picard. Seit 2011 ist er Mitglied des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). 2016 gründete er in Windhoek (Namibia) die Musikschule YONA und war an der Neugründung des Namibian National Symphony Orchestra beteiligt, wo er Konzerte organisierte, Volkslieder arrangierte und die klassische Musik förderte. Nach seiner Rückkehr 2018 blieb er den Projekten verbunden, etwa der ersten namibischen Oper „Chief Hijangua“, die 2023 im Haus des Rundfunks in Berlin aufgeführt wurde. 2025 folgt „Ein Märchen in Namibia“ von Eslon Hindundu, das unter Beteiligung zahlreicher namibischer Kinder entsteht und deren kreative Beiträge einfließen.
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Folge vom 22.11.2024Jugendwahn und vergessene Klänge – Die Geigerin Gwendolyn MasinDie niederländische Geigerin Gwendolyn Masin ist nicht nur eine gefeierte Musikerin, sondern auch Musikwissenschaftlerin, Pädagogin und künstlerische Leiterin des renommierten GAIA Festivals in der Schweiz. Im Gespräch mit Fanny Tanck wirft sie einen kritischen Blick auf den Jugendkult bei Musikwettbewerben, spricht über zeitgenössische Musik jenseits von Dogmen und Neoklassik und gibt vergessenen Komponistinnen eine Stimme.