
HörspielLesung
Ota Filip: Pinzza ist gestorben
In der tschechischen Literatur sind Humor und Melancholie eng miteinander verwoben, was schon seit langer Zeit der Fall ist – eine Tatsache, die durch diese Zusammenstellung von Werken klassischer Autoren des Landes verdeutlicht wird. Diese Auswahl ehrt Tschechien als Gastland der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2026.
Ota Filip: "Pinzza ist gestorben"
Geboren im Jahr 1930 in der damaligen Tschechoslowakei, machte sich Ota Filip einen Namen als Redakteur und Literat. Seine kritischen Äußerungen gegen den Kommunismus führten zu einem offiziellen Schreibverbot, doch ließ er sich davon nicht abhalten. Nachdem er 1974 zusammen mit seiner Familie ausgebürgert wurde, fand er in der Bundesrepublik Deutschland eine neue Heimat und war dort als freier Schriftsteller sowie politischer Reporter tätig. Zu seinen bedeutendsten Veröffentlichungen zählen Werke wie "Das Café an der Straße zum Friedhof" sowie "Das Russenhaus. Roman um Gabriele Münter und Wassily Kandinsky". Im Jahr 2018 verstarb Ota Filip in Garmisch-Partenkirchen. In seiner journalistischen Arbeit "Pinzza ist gestorben" thematisiert Filip eine Fehlinformation in einer Zeitung, die ein überraschendes Eigenleben entwickelt.
"Ota Filip: Pinzza ist gestorben" im Überblick
Ota Filip: Pinzza ist gestorben
von Ota Filip
Mit Jodoc Seidel
Produktion: 1980
| Sendezeit | Mi, 30.09.2026 | 09:30 - 10:00 Uhr |
| Sendung | hr2-kultur "Lesung" |