
Klangkunst
Paranoise von Dirk Specht und Svann Langguth
ITK ist eine Technik, um die Stimmen von Verstorbenen hörbar zu machen. Forscher nutzen Tonbandgeräte, Radioempfänger und Sinustongeneratoren, um Kontakt mit paranormalen Geschöpfen aufzunehmen. Es ist ein Hörstück über technoide Sounds rund um paranormale Apparate.
Der Sound von paranormalen Apparaten umgibt ein Hörstück, das sich aus technoiden Klängen zusammensetzt. Eine große Anzahl von Forschern bedient sich hierbei von Tonbandgeräten, Radioempfängern, Sinustongeneratoren und weiteren Geräten, um mit paranormalen Wesen in Kontakt zu treten.
Dirk Specht und Svann Langguth haben diese Apparaturen umfunktioniert und als Musikinstrumente verwendet. Der Fokus liegt dabei nicht auf den übersinnlichen Botschaften der sogenannten "Electronic Voice Phenomena", sondern auf dem irdischen Klangfarbenspektrum der Tonbandstimmenforschung.
Zum Autor
Dirk Specht, der 1968 in Aachen geboren wurde und Architektur sowie Medienkunst studiert hat, ist in Köln als Komponist, Sound-Designer und Klangkünstler tätig. Svann Langguth kam 1966 in Talence zur Welt, ist seit 1985 in den Bereichen elektroakustischer und synthetischer Musik tätig.
"Paranoise von Dirk Specht und Svann Langguth" im Überblick
Paranoise von Dirk Specht und Svann Langguth
von Dirk Specht, Svann Langguth
Produktion: 2009
| Sendezeit | Fr, 29.09.2023 | 00:05 - 01:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Klangkunst" |