
Klassik-Konzerte & Oper
Sarah Nemtsovs "Roses for my Funeral"
"Roses for my Funeral" stellt ein komplexes Konstrukt aus musikalischen Elementen, Texten, Darbietung und Beleuchtung dar. Sarah Nemtsov erhebt mit ihrem Werk Einspruch gegen die Standardisierung der Trauer sowie gegen das Schweigen über Tod und Vergänglichkeit.
Die Zusammenarbeit zwischen der Komponistin, Heinrich Horwitz als Dramaturg und dem Decoder Ensemble aus Hamburg führte zu einem Werk, das zu ihrer Zeit als ein Raum für Gedanken und eine Hommage ans Leben angesehen wurde, anstatt bedrückend oder düster zu wirken. Dies äußert sich in Klängen und Worten, die von Intensität, Zerbrechlichkeit und Vielfalt geprägt sind, und sich jeglicher Genrebegrenzung entziehen.
Für das Kölner Forum neuer Musik 2021, unter dem Thema "Wollen wir den Tod überwinden?", wurde das Projekt, unterstützt von Musikfonds und der Ernst von Siemens Musikstiftung, in einer speziellen Radioaufnahme umgesetzt. Dabei fügte der Hörspielregisseur Noam Brusilovsky eine weitere Dimension hinzu, indem er die musikalische Sphäre durch Reden von Trauerrednern verschiedener Glaubensrichtungen ergänzte und so dem Stück eine zeitlose Qualität verlieh.
"Sarah Nemtsovs "Roses for my Funeral"" im Überblick
Sarah Nemtsovs "Roses for my Funeral"
von Nemtsov
Mit Decoder Ensemble
| Sendezeit | So, 01.11.2026 | 21:05 - 23:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Konzertdokument der Woche" |