Drei Mädchen schließen sich zusammen und kämpfen gegen ihre Heimbetreuer
Drei Mädchen schließen sich zusammen und kämpfen gegen ihre Heimbetreuer © vali_bv / freeimages.com

Kinder-Hörspiel

Schwarze Häuser - Mutige Mädchen gegen fiese Erwachsene | Teil 2 von 2

Teil 2/2 | Sabine Ludwig ist Autorin und musste selbst durchleben, was mit Kindern in sogenannten Erholungsheimen tatsächlich passiert. In "Schwarze Häuser – Mutige Mädchen gegen fiese Erwachsene" geht es um drei Mädchen, die sechs Wochen in einem Baltrumer Kinderheim verbringen müssen.

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Das Klima im Winter auf der Nordseeinsel Baltrum ist rau und frisch, trotzdem ist die Insel idyllisch. Doch die Kinder, die sechs Wochen dort in einem Erholungsheim verbringen sollen, werden keine leichte Zeit haben.

Auch wenn es sich zuerst gut anhört, stellen Uli, Freya und Fritzi schnell fest, dass die Zeit auf Baltrum nicht einfach wird. Sie entschieden sich nicht aus freien Stücken dazu, mit vielen anderen Jungen und Mädchen ins Kinderheim nach Baltrum zu reisen, um sich zu erholen.

Doch die Kinder erfahren das Gegenteil von Erholung und vor allem die Mädchen müssen dort leiden. Zum einen ist das Essen schrecklich und zum anderen sind die Betreuerinnen total fies und gemein. Die Mädchen Freya, Uli und Fritzi freunden sich schnell an und geben sich auch in den schwierigen Momenten gegenseitig Halt. Für die grausamen Erwachsenen endet das nicht gut.

Die Autorin der Geschichte ist Sabine Ludwig und so wie Tausende von anderen Kindern durchlebte sie solch eine Zeit in einem Erholungsheim selbst.

In den sogenannten Erholungsheimen wurden Kinder von den 1950ern bis in die 1990er systematisch gequält und unterdrückt. Dazu kommt, dass den Kindern, wenn sie sich ihren Eltern anvertrauten, nicht geglaubt wurde. Die Betroffenen sind mittlerweile selbst Eltern oder sogar Großeltern und sind von damaligen Geschehnissen noch immer traumatisiert.

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