Der Bart ist weg, der Präsident ist da: Staiy zieht beim Selloutween sein Trump-Cosplay durch, während Karl zwischen Streamingpause und Umzug in Irland erstaunlich gut ohne Dauerbeschallung auskommt. Von Drag-Tutorials bis zur Heizungsrettung feiern die beiden das Internet, das tatsächlich mal hilft, statt nur alles anzuzünden. Dann kippt der amerikanische Traum: Staiy und Karl reden über ihre USA-Reisewünsche zwischen Skate-Kultur, Wrestling und Basketball und diskutieren, wie aus dem Elend obdachloser Menschen voyeuristischer Content wird. Beim Thema Midterms landet die Runde endgültig im politischen Fiebertraum: Sie besprechen Tucker Carlsons unbestätigte Behauptung über einen möglichen nuklearen Angriff auf Iran, wobei Karl auf Trumps gegenteilige Aussage verweist, Atomwaffen seien keine Option, und beide sichere Prognosen ablehnen. Außerdem diskutieren sie die Schrecken von Atomwaffen und Godzillas nukleare Symbolik, bevor es um Schülerproteste und die aus ihrer Sicht absurde politische Deutung von One-Piece-Flaggen geht. Zwischen Perückenkleber und Weltuntergang bleibt die Frage: Können wir bitte einfach aufhören, Bomben zu werfen?
Comedy & Kabarett
Alman Arabica Folgen
Alman Arabica - Staiy und Karl, zwei hochgewichtige Urdeutsche mit ausgeprägter suburbaner Sprachkultur pressen erfrischend polarisierende Meinungen satirisch in perfekt maßgeschneiderte Siebträger, um sie wohltemperiert mit 8-10 Bar in eure Gehörgänge laufen zu lassen. Ehrlich, direkt und ohne Scheu. Hinweis: Satire. Wir kritisieren keine Privatpersonen, sondern öffentliche Kunstfiguren/Personen.
Folgen von Alman Arabica
476 Folgen
-
Folge vom 03.11.2026#455 - DIE BART, DIE
-
Folge vom 27.10.2026#454 - Bekenntnisse allein helfen niemandemWas bringt das richtige Wort, wenn die Konsequenzen ausbleiben? Staiy erzählt von seinem Gespräch mit Felix Banaszak. Gemeinsam mit Karl diskutiert er über Gaza, den Völkermordbegriff und die Frage, warum konkrete Hilfe und politische Forderungen nicht hinter Bekenntnisdebatten verschwinden dürfen. Dazu: Kritik an der deutschen Medienagenda, die Verantwortung der Bundesregierung und ihre Perspektiven auf Brasilien und Serbiens Studentenbewegung. Vorher gibt’s Hunde-Updates, zum Schluss einen ziemlich verdächtigen Halloween-Ausblick.
-
Folge vom 20.10.2026#453 - Das rote Kalifat in Berlin!Für uns klingt die Aufregung um die Linke in Berlin, als stünde Stalin persönlich vor dem Roten Rathaus. Wir nehmen die Reaktionen aus Politik und Medien auseinander, diskutieren das „Nie wieder“-Banner der Jungen Union und kritisieren, wie Antisemitismusvorwürfe unserer Einschätzung nach politisch eingesetzt werden, ohne tatsächlichen Antisemitismus kleinzureden. Danach kommen wir vom Buzzer-Debattenformat zu den Fragen, die sich nicht wegbuzzern lassen: Wem gilt Solidarität im Krieg, was leistet Staatskritik und was folgt daraus für die Unterstützung der Ukraine? Dabei vertreten wir unterschiedliche Positionen: Staiy begründet seine Unterstützung für die ukrainische Selbstverteidigung, Karl setzt auf Solidarität mit den Menschen statt mit Staatsgewalten, darunter Flüchtende und Kriegsgegner. Wir lassen diesen Unterschied stehen, ebenso wie die Grenze, die Karl ausdrücklich einräumt: Staatskritik bietet unmittelbar bedrohten Menschen keinen jederzeit verfügbaren Ausweg aus Krieg und Besatzung.
-
Folge vom 13.10.2026#452 - Unsere Community, unsere VerantwortungPolitische Wut, linke Grabenkämpfe und die Verantwortung für die eigene Community: Nach rund drei Wochen Podcastpause sprechen Staiy und Karl darüber, wann Kritik in persönliche Abwertung kippt. Karl erzählt zunächst von seinem ausgefallenen Internetanschluss, der Rückkehr per Starlink und dem Ärger mit seinem Vermieter. Dann erklärt er, warum er seine eigenen Inhalte hinterfragt und nicht als Gegenspieler der gesellschaftlichen Linken wahrgenommen werden will. Staiy berichtet, wie ihn Anfeindungen getroffen haben und wie sehr ihm die gemeinsamen Gespräche fehlten. Eine persönliche Folge über Freundschaft, Selbstreflexion und den Versuch, Frust konstruktiver einzusetzen.