
JazzMusiker-Porträt
Angriff der Quintolen: Aktuelle Rhythmuskonzepte im Jazz
Ein Leitfaden durch die komplexen Rhythmusstrukturen des modernen Jazz.
Ein einziges Tempo oder Metrum pro Komposition reicht heutzutage vielen nicht mehr aus. In den zeitgenössischen Strömungen der improvisierten Musik sind Triolen, Quintolen und Septolen oft gleichzeitig präsent und überlappen sich rhythmisch. Welche Konzepte verbergen sich dahinter? Schon beim bloßen Mitzählen gerät man leicht ins Stocken: Im modernen Jazz durchdringen sich unterschiedliche Taktarten, variieren Geschwindigkeiten und verschieben sich Betonungen so stark, dass man die Orientierung verlieren kann.
Die althergebrachten Vorstellungen von "Swing", "Puls" oder "Groove" werden unbeständig, entweder von komplexeren Strukturen ersetzt oder darin integriert. Der Gitarrist Beatdenker aus Berlin hat aus seinen rhythmischen Experimenten eine praktische Wissenschaft entwickelt. Der Bassist Sebastian Gramss hingegen erschafft durch Tempo-Schleifen die Illusion endloser Zeit.
Angriff der Quintolen: Aktuelle Rhythmuskonzepte im Jazz im Überblick
| Sendezeit | Do, 09.04.2026 | 21:05 - 22:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "JazzFacts" |