Anerkennung, Freiheit, Karriere: Dafür kämpfte Clara Schumann ihr Leben lang – und stand damit vor den gleichen Herausforderungen wie Frauen im 21. Jahrhundert. Sie haderte mit ihrer Rolle als Mutter von sieben Kindern und mit der nahezu unmöglichen Aufgabe, Beruf und Familie zu vereinbaren.
Gestützt auf bisher unbeachtete Quellen, erzählt die Bestsellerautorin Christine Eichel das Leben der gefeierten Pianistin und Komponistin radikal neu und räumt dabei mit einigen Klischees auf. Clara Schumann war keine sanfte Muse im Schatten ihres genialischen Mannes Robert. Im Gegenteil – furchtlos setzte sie sich über männliche Besitzansprüche hinweg, löste sich aus der toxischen Beziehung zu ihrem psychisch labilen Ehemann und stieg durch kluge Imagepflege zum Star ihrer Zeit auf. Dieses mitreißende Buch zeigt: Claras Themen sind verblüffend aktuell.
Christine Eichel, 1959 geboren, studierte Philosophie, Literatur- und Musikwissenschaft und wurde mit einer Arbeit über die Musiktheorie von Theodor W. Adorno promoviert. Sie war Fern- sehregisseurin, Moderatorin, Gastprofessorin der Universität der Künste Berlin und leitete das Kulturressort des Magazins Cicero. Ihre Sachbücher »Das deutsche Pfarrhaus. Hort des Geistes und der Macht« (2012), »Deutschland, deine Lehrer« (2014), »Deutsch- land. Lutherland« (2015) und »Der empfindsame Titan. Ludwig van Beethoven im Spiegel seiner wichtigsten Werke« (2019) erreg- ten großes Aufsehen. Christine Eichel lebt als Autorin und Publizistin in Berlin.
Mehr auf www.backstageclassical.comGestützt auf bisher unbeachtete Quellen, erzählt die Bestseller- autorin Christine Eichel das Leben der gefeierten Pianistin und Komponistin radikal neu und räumt dabei mit einigen Klischees auf. Clara Schumann war keine sanfte Muse im Schatten ihres genialischen Mannes Robert. Im Gegenteil – furchtlos setzte sie sich über männliche Besitzansprüche hinweg, löste sich aus der toxischen Beziehung zu ihrem psychisch labilen Ehemann und stieg durch kluge Imagepflege zum Star ihrer Zeit auf. Dieses mit- reißende Buch zeigt: Claras Themen sind verblüffend aktuell.
Christine Eichel, 1959 geboren, studierte Philosophie, Literatur- und Musikwissenschaft und wurde mit einer Arbeit über die Musiktheorie von Theodor W. Adorno promoviert. Sie war Fern- sehregisseurin, Moderatorin, Gastprofessorin der Universität der Künste Berlin und leitete das Kulturressort des Magazins Cicero. Ihre Sachbücher »Das deutsche Pfarrhaus. Hort des Geistes und der Macht« (2012), »Deutschland, deine Lehrer« (2014), »Deutsch- land. Lutherland« (2015) und »Der empfindsame Titan. Ludwig van Beethoven im Spiegel seiner wichtigsten Werke« (2019) erreg- ten großes Aufsehen. Christine Eichel lebt als Autorin und Pub- lizistin in Berlin.
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Klassische MusikKultur & Gesellschaft
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Der Podcast von BackstageClassical.com – Der Musikjournalist Axel Brüggemann trifft in unregelmäßigen Abständen die Player der klassischen Musik und redet, kurz oder lang, über Themen, die die Welt der Musik bewegen: Oper, Konzert und Bühne.
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Folge vom 27.08.2024Guten Morgen, Clara Schumann!
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Folge vom 06.08.2024Guten Morgen, François-Xavier RothFrançois-Xavier Roth wird neuer Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters – trotz der Vorwürfe, dass er »Dickpicks« und anzügliche Nachrichten an Orchestermusikerinnen und Orchestermusiker versendet hat. Das Gürzenich Orchester hat sich inzwischen von seinem Chef getrennt – Roth soll mit 200.000 Euro abgefunden worden sein. Der SWR hält derweil an ihm fest. Die Debatten um den Fall werden laut und aggressiv geführt. Bei BackstageClassical haben verschiedene Autorinnen und Autoren in Essays Position bezogen: Die Pianistin und Dozentin Shoko Kuroe entdeckte eine öffentliche »Tätermigration«, der Musikwissenschaftler und Dozent Alexander Gurdon schrieb über das Machtbild von Roth, und Stephan Knies kritisierte den Kurs der öffentlichen Debatte und argumentierte, dass der SWR richtig gehandelt habe. In diesem Podcast debattieren die drei gemeinsam mit Axel Brüggemann über den Fall Roth, aber auch über die Konsequenzen und Auswirkungen für den Klassik-Betrieb und die bestehenden Systeme. Wie können Orchester, ihre Leitungen, die Medien und die Öffentlichkeit in Zukunft besser reagieren – und welche Formen der Prävention gibt es? Der Fall Roth bei BackstageClassical: Vor einigen Tagen hatte die Pianistin Shoko Kuroe den Fall François-Xavier Roth kommentiert (https://backstageclassical.com/der-fall-roth-und-das-phaenomen-der-taetermigration/). Für sie ist es ein Fall von Täter-Migration. Axel Brüggemann fragte bereits vor einiger Zeit in seinem Essay (https://backstageclassical.com/was-kommt-nach-dem-dickpick/) danach, ob Kulturinstitutionen überhaupt in der Lage sind, mit Verfehlungen umzugehen. Auch der Dozent der Musikwissenschaft an der TU Dortmund, Alexander Gurdon, kritisierte das Festhalten an Roth als falsche Bestätigung seiner Macht (https://backstageclassical.com/erst-der-missbrauch-dann-die-macht/). Auf all diese Texte antwortete Stephan Knies in seiner Kritik: https://backstageclassical.com/wir-muessen-den-fall-roth-anders-debattieren/
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Folge vom 31.07.2024Guten Morgen, Birger Radde und Tilmann Unger!Das deutsche Stadttheatersystem ist weltweit einmalig. Aber es steht unter Druck und muss sparen. Wie wichtig sind die Häuser heute noch für eine Sängerkarriere? Was sind die Vorteile eines YStadttheater-Engagements? Und wann wird es Zeit, den Mut zu haben, freiberuflich zu arbeiten? Die Sänger Tilmann Unger und Birger Radde haben beide in Ensembles gearbeitet und sind heute erfolgreiche Freelancer. Unger singt die großen Rollen der Heldentenöre in Berlin, an der Semperoper, in Hannover und an anderen internationalen Häusern, und Radde hat zuletzt als Wozzeck an der Wiener Staatsoper für Aufsehen gesorgt – außerdem singt er derzeit den Melot in Wagners Tristan bei den Bayreuther Festspielen. Der eine war lange Mitglied im Ensemble des Münchner Gärtnerplatztheaters, der andere am Theater in Bremen. Nach dem Bayreuther Festspiel Open-Air mit Nathalie Stutzmann unterhalten die beiden bei einem Bier mit Axel Brüggemann über das Für und Wider eines Stadttheaterengagements.
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Folge vom 26.07.2024Guten Morgen, Peter Huth!Wie war die Wiederaufnahme des Tannhäuser von Tobias Kratzer? Wie die Kinderoper auf dem Grünen Hügel? Wie ordnen wir die Diskussion um Claudia Roth ein? Kann die Kunst uns das Streiten lehren? Und warum verschwindet das Feuilleton aus den Zeitungen? All diese Fragen erörtert Axel Brüggemann mit dem ehemaligen Chefredakteur von B.Z. und Welt am Sonntag, mit Peter Huth. Die beiden sprechen über Kratzers genialen Tannhäuser und eine großartigen neuen Ideen: Am Anfang verdrückt der Venus-Clan eine Träne, und stößt auf der Flucht an – auf ein Bild des verstorbenen Bayreuth-Tenors Stephen Gould, der diese Rolle eins geprägt hatte. Wahrscheinlich gab es zum ersten Mal Szenenapplaus während einer Bayreuth-Premiere. Dann geht es weiter auf einen Rastplatz mit Frau Holles Märchen-Häuschen, und Kratzer plakatiert eine fiktive Ankündigung: »Dr. Claudias Kasperltheater. Hänsel & Gretel«. Ganz große Oper! Peter Huth berichtet über die Kinderoper Der fliegende Holländer und schwärmt, und debattiert mit Axel Brüggemann die Situation des Feuilletons. Hier das Bayreuth-Tagebuch von Peter Huth.