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Wie Klimaanlagen die Produktivität und die Erderwärmung befördern
1902 stellte William Carrier in New York ein unglaubliches Gerät vor. Die elektrische Maschine reduzierte die Luftfeuchtigkeit und Temperatur in Räumen. Die erste Klimaanlage war ein großer Gewinn für Menschen in tropischen und subtropischen Gebieten.
An heißen Tagen konnte nun gearbeitet werden, wodurch die Produktivität in die Höhe schnellte. Nachts konnten die Menschen in hitzegeplagten Städten wieder erholsam schlafen. So träumte unter anderem Marilyn Monroe hingebungsvoll in "Das verflixte Siebte Jahr" von einem klimatisierten Apartment. So konnte die Sommerhitze besiegt werden.
Auf unserem Planeten sind heute mehr als 1,2 Milliarden Klimaanlagen aktiv, von kleinen, die ein Zimmer kühlen, zu großen, die sich um ganze Gebäudekomplexe kümmern. Ironisch ist dabei, dass die Technologie, die eigentlich heiße Klimazonen erträglich kühl machte, zum steigenden Strombedarf und damit zur Erderwärmung beiträgt. Eine Sendung über eine Apparatur, die für unsere Temperatur Fluch und Segen ist.
"Wie Klimaanlagen die Produktivität und die Erderwärmung befördern" im Überblick
Wie Klimaanlagen die Produktivität und die Erderwärmung befördern
von Günther Wessel
| Sendezeit | Mi, 08.07.2026 | 19:30 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Kultur und Geschichte" |