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Ex oriente lux: Ein Osterspaziergang mit Blick nach Osten
Obwohl romanische und skandinavische Sprachen ihren Osterbegriff vom jüdischen Pessach entlehnten und viele slawische Sprachen das Fest einfach als "Große Nacht", "Großer Tag" oder "Auferstehung" benannt, sind die deutschen und englischen Begriffe Ostern und Easter weitgehend einzigartig.
Vermutlich hat der angelsächsische Mönch Bonifatius, der im frühen 8. Jahrhundert als Bischof bei den bekehrten germanischen Völkern wirkte, "ostarun" in den deutschen Sprachgebrauch eingeführt. Dieses Wort leitet sich wahrscheinlich von derselben indogermanischen Wurzel ab wie der Name der griechischen Morgenrötengöttin Eos, die jeden Morgen mit ihrem Wagen aus dem Ozean auftaucht, um ihrem Bruder, dem Sonnengott Helios, voranzugehen - aus dem Osten kommt das Licht!
Diese begrifflichen Ähnlichkeiten schaffen assoziative Verbindungen für einen musikalischen Oster-Spaziergang, der zwar nicht durch und durch christlich geprägt ist, jedoch einen östlichen Ausblick bietet.
Ex oriente lux: Ein Osterspaziergang mit Blick nach Osten im Überblick
| Sendezeit | So, 05.04.2026 | 17:10 - 17:55 Uhr |
| Sendung | Ö1 "Spielräume Spezial" |