„hergeistern“ heißt das neue „Lesen und lesen lassen“, denn Vergangenheit beeinflusst Gegenwart, so wie auch Literatur und Kunst. Das Bilderbuch von Andrea Hensgen „Wir Kinder im Zug“, illustriert von Hannah Brückner, erzählt von Krieg und Hoffnung. Comicexpertin Lena Winkel bespricht den ersten Kindercomic von Regina Kehn: „Einmal kurz nicht aufgepasst“. Der Jugendroman „Mo & Moritz“ von Julya Rabinowich ist ein Wagnis, das aufgeht. Das Sachbuch „Auf die Straße! Kunst als Protest“ von der Künstlerin und Aktivistin De Nichols ist selbst ein Kunstwerk und ein farben- und tatkräftiger Aufruf zu zivilem Engagement. Mit der Lesung der Schriftstellerin Anja Tuckermann aus „Damals in der Rosenstraße. Als Frauen und Kinder sich gegen die Nazi-Diktatur stellten“ schließt sich der Kreis: „hergeistern – Lesen und lesen lassen“ wirkt weiter.
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Hier geht es um Kindheit und Kinderbücher, um Bilderbücher, Jugendbücher und um Bücher für alle. Zweimal im Monat, am Donnerstag, lädt die Literaturkritikerin und Kinder- und Jugendbuch-Expertin Christine Knödler ein zu spannenden Themen und Gesprächen zur Literatur und zum Lesen. Es gibt Buch-Tipps und manchmal Verrisse – und hier kommen die zu Wort, die schreiben, zeichnen, lesen. Frei, geistreich, begeisternd: einfach freigeistern!
Folgen von freigeistern! Der Podcast für Kinder- und Jugendliteratur
125 Folgen
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Folge vom 26.02.2026hergeistern – Lesen und lesen lassen
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Folge vom 12.02.2026Anja Tuckermann – hergeisternSeit vielen Jahren steht die Berliner Schriftstellerin und Journalistin Anja Tuckermann für ein engagiertes, präzises, poetisch-politisches Schreiben. Sie schreibt Romane, Gedichte, Theaterstücke, Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sie schreibt über deutsche Vergangenheit und bundesdeutsche Gegenwart, über Nazi-Deutschland, Kriegn, Verfolgung, Vernichtung, Widerstand und Weitermachen. Für ihren dokumentarischen Roman „Denk nicht, wir bleiben hier. Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner“ wurde sie 2006 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Um heutige Fragen thematisieren zu können, schreibt sie Geschichte her. „hergeistern“ heißt darum diese 119. freigeistern!-Folge – ein Gespräch über ihr neues Kinder-Sachbuch „Damals in der Rosenstraße“, über Recherche, Erinnerung, Zeit, Zeitzeugen, über einen Historikerstreit und das Schreiben mit und für andere. „Ich möchte, dass Bücher einen Grund haben, warum sie existieren“, sagt die Autorin – darin liegt die Bedeutung von „hergeistern“.
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Folge vom 29.01.2026Freiklang – Lesen und lesen lassenFreiklang hieß das erste freigeistern!-Gespräch 2026 mit der Schriftstellerin Nikola Huppertz, Freiklang heißt nun das erste „Lesen und lesen lassen“, denn auf die Freiheit kommt es an. Darauf, Vielseitiges vielstimmig zum Klingen zu bringen. Im Bilderbuch bieten „Wie man einen Yeti findet“ und „Kuddelmuddel“ schneeweißes Winter-Wirrwarr voller Entdeckerspaß. Das Kinderbuch „Zuhause ist woanders“ erzählt die bestürzende Fluchtgeschichte eines Jungen, der Jugendroman „Problemwölfe“ erzählt, wie Demokratie gelingen kann, im Zentrum: ein Dorf, ein Immobilienprojekt, fünf Jugendliche und ein Wolf. Wie Widerstand gelungen ist, erzählt das Sachbuch „Damals in der Rosenstraße. Als Frauen und Kinder sich gegen die Nazi-Diktatur stellten“. Bis Nikola Huppertz und Achim Engstler aus „Heiße Spur und kalte Schnauze“ vorlesen und Freiklang sich in Wohlklang auflöst.
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Folge vom 15.01.2026Nikola Huppertz – FreiklangDie 117. freigeistern!-Folge, das erste freigeistern!-Gespräch in diesem noch so jungen neuen Jahr soll mit Perspektivwechseln beginnen, denn das brauchen wir in maximal unsicheren, oft aussichtslosen Zeiten. Wir brauchen Gegenerzählungen, Gegengewichte zu dem, was belastet. Wir brauchen Vielstimmigkeit. Genau das zeichnet das Werk der Schriftstellerin Nikola Huppertz aus. Sie ist virtuose Grenzgängerin zwischen Gattungen und Sparten, ihr Schreiben: ein furioses Spiel mit Formen, Klangfarben, dem Sound der Sprache, der Magie der Worte – und über allem steht ein großes „und trotzdem!“. Mehr als 30 Bücher hat sie inzwischen veröffentlicht: Bilderbücher, Erstleser, Kinder- und Jugendromane, Gedichte, außerdem ein Opernlibretto. Die Vielfalt macht den Perspektivwechsel vor, Poesie und Prosa werden zu Dreiklang und mehr, das Ergebnis: ein ermutigender „Freiklang“. Als Auftakt für 2026 ist der wie gemacht!