
Klassische Musik
Giuseppe Verdi: "Un ballo in maschera"
Ein feierlicher Anlass, eine Warnung und ein verheerender Schuss: Die unglückliche Geschichte von Gustav III. entfaltet sich bei Verdi zu einer großen Oper und wird an der Staatsoper Berlin neu inszeniert.
Im März 1792 begab sich der schwedische König Gustav III. zu einem Maskenball und fühlte sich sicher, obwohl ihm eindringlich nahegelegt wurde, dass dieser Abend sein Lebensende bedeuten könnte. Doch er lag falsch: Mitten in der glanzvollen Feier traf ihn die Kugel von Jacob Johan Anckarström, der sein Gesicht hinter einer schwarzen Maske verbarg. Zwei Wochen später verstarb Gustav III., und viele Jahre danach diente sein dramatisches Schicksal als Inspirationsquelle für Giuseppe Verdis "Ein Maskenball", eines der packendsten Werke der Opernwelt.
Regisseur Rafael Villalobos und Maestro Enrique Mazzola bringen diese faszinierende Mischung aus Intrigen, politischem Kalkül und leidenschaftlicher Dramatik auf die Bühne der Staatsoper Berlin und feiern damit auch ihr Debüt an diesem ehrwürdigen Opernhaus.
"Giuseppe Verdi: "Un ballo in maschera"" im Überblick
Giuseppe Verdi: "Un ballo in maschera"
von Verdi
Mit Leitung: Enrique Mazzola / Charles Castronovo als Riccardo; Ludovic Tézier als Renato
Staatsoper Unter den Linden, Berlin
29. März 2026
| Sendezeit | Sa, 09.05.2026 | 20:03 - 23:00 Uhr |
| Sendung | BR-KLASSIK "Oper" |