
Klassische Musik
Konzert der Münchner Philharmoniker
Beethovens Siebte Symphonie zeichnet sich innerhalb seines gesamten symphonischen Werkes durch einen außergewöhnlich dynamischen und vorwärtstreibenden letzten Satz aus, der voller Rhythmus und tänzerischer Vitalität steckt.
Auch die übrigen Sätze der Siebten sind stark von tänzerischen Elementen geprägt, selbst der langsame zweite Satz, der an einen gemächlichen Schreittanz, eine Pavane, erinnert. Diese rhythmische Betonung inspirierte Richard Wagner zu der Beschreibung der Symphonie als eine "Verherrlichung des Tanzes".
Raphaël Pichon greift Wagners Charakterisierung mit seiner "imaginären Orchestersuite" auf. In der französischen Oper des Hochbarocks waren zahlreiche Tanznummern, auch bekannt als "Divertissements", unverzichtbar. Pichon, der 2019 bei einem beachteten szenischen Projekt in Aix-en-Provence Mozarts Requiem mit tänzerischen Elementen bereicherte, arrangiert selten gespielte Tanzstücke aus Jean-Philippe Rameaus Opern zu einer Konzertsaal-Rarität.
"Konzert der Münchner Philharmoniker" im Überblick
Konzert der Münchner Philharmoniker
von Rameau, Pichon, Beethoven
Mit Leitung: Raphaël Pichon / Münchner Philharmoniker
Isarphilharmonie in München
17. April 2026
| Sendezeit | Di, 05.05.2026 | 20:03 - 22:00 Uhr |
| Sendung | BR-KLASSIK "Konzert" |