
Klassische Musik
Konzert von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Franz Schuberts Lieder sind in ihrer Struktur perfekte Miniaturen für Stimme und Klavier. Komponisten haben sich dennoch immer wieder darauf eingelassen, einige dieser Werke für eine Singstimme mit Orchester zu arrangieren.
Julian Prégardien interpretiert eine Selektion dieser Arrangements, darunter Stücke von Franz Liszt, Richard Strauss und Max Reger, zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Franz Welser-Möst. Eine glückliche Fügung - denn der poetische Tenor Julian Prégardien, mit seiner kristallklaren Stimme und seinem Talent für erzählerischen Gesang, wird als idealer Schubert-Interpret angesehen.
Für Franz Welser-Möst ist Schubert ein Komponist, der ihm am Herzen liegt. Dies gilt ebenso für Franz Liszt, dessen Faust-Sinfonie den zweiten Teil des Abends füllt. Die drei Sätze der Sinfonie, die die Hauptcharaktere aus Goethes "Faust" darstellen - Faust, Gretchen und Mephistopheles - erzählen eine Geschichte, jedoch durch Musik ohne Worte. Am Ende treten der Solo-Tenor und die Männer des Chores des Bayerischen Rundfunks auf, um das Werk mit dem "Chorus mysticus" aus Faust II in einem imposanten Finale zu vervollständigen.
"Konzert von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks" im Überblick
Konzert von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
von Schubert, Liszt
Mit Leitung: Franz Welser-Möst / Julian Prégardien, Tenor
Herkulessaal der Münchner Residenz
13.03.2026
| Sendezeit | Fr, 13.03.2026 | 20:03 - 22:00 Uhr Da die Sendung live übertragen wird, können sich Anfang/Ende der Sendung verschieben! |
| Sendung | BR-KLASSIK "Konzert" |