Was macht die Attraktivität des Menschen aus? Was bedeutete sexuelle Selektion? Auf jeden Fall, so erklärt Richard David Precht in dieser Folge, verblödet zu viel Testosteron den Primaten. Weil es über die Artendiversität viel zu erzählen gibt, setzen Richard David Precht und Markus Lanz ihr Gespräch einfach fort. Sie sprechen über den Evolutionsbiologen Edward Wilson und dessen These vom „Zeitalter der Einsamkeit“, in das die Menschheit kommen wird, wenn sich das Artensterben weiter fortsetzt. Schon heute gibt es auf der Erde deutlich mehr Nutzsäugetiere als Wildsäugetier. Die Natur wird immer weniger sichtbar, das Wissen um Natur und Tierarten nimmt ab. Wie soll so der Schutz der Umwelt gelingen?

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In dem ZDF-Podcast sprechen Markus Lanz (Journalist, Talkshow-Moderator) und Richard David Precht (Philosoph, Schriftsteller) über die gesellschaftlich und politisch relevanten Themen unserer Zeit. Informativ, inspirierend, kontrovers: „LANZ & PRECHT“ ist der wöchentliche Gedankenaustausch zweier Menschen, die sich persönlich zugetan, aber nicht immer einer Meinung sind. Immer freitags, überall wo es Podcasts gibt.
Folgen von LANZ & PRECHT
188 Folgen
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Folge vom 18.08.2023AUSGABE 102 (Evolution)
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Folge vom 11.08.2023AUSGABE 101 (Artendiversität)In Australien wurde gerade ein Drache ohne Ohren wiederentdeckt. Es handelt sich dabei um eine Eidechsenart, die zuletzt 1969 gesichtet wurde. Gleichzeitig verliert die Welt jeden Tag 150 Tierarten. Wie wirkt sich das Verschwinden der Tiere auf den Menschen aus? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge. Noch wissen wir Menschen wenig über die Auswirkungen. Aber ist es überhaupt richtig, die Auswirkungen des Artensterbens nur als eine Art Kosten-Nutzenanalyse aus der Sicht des Menschen zu betrachten? Sollten wir Menschen nicht große Ehrfurcht vor der Natur im Ganzen haben, wie Richard David Precht fordert? Außerdem geht es um Charles Darwin und wie er mit der Evolutionstheorie den Blick auf die Welt bis heute prägt.
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Folge vom 04.08.2023AUSGABE 100 (Utopien)Wir leben in einer Zeit der drei globalen Revolutionen: Die Digitalisierung lässt die Gesellschaft neu würfeln, die Welt nimmt Kurs auf eine multipolare Ordnung und dazu kommt die Nachhaltigkeitsveränderung. Wir erleben "eine Diktatur der Gründe über die Ziele". Wo bleiben da die Utopien? Darüber sprechen Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge und dabei auch über den britischen Humanist Thomas Morus, der Anfang des 16. Jahrhunderts die Idee eines Lebens ohne Eigentum entwarf. Was für eine Utopie.