Am 01.12.2024 erwartet ein Konzertprogramm bei dem es wohl um Vorbilder geht. Ein Komponist schielt nach dem Anderen. Es werden Partituren durchgekaut, Stilideen analysiert und weiterentwickelt und es gibt Verbeugungen zu den Altvorderen. Wer verbeugt sich jetzt vor wem? Kat verrät es euch in der neuen Episode von „Muss es sein?“
Klassische MusikKultur & Gesellschaft
Muss es sein? Der Konzertpodcast des RSB Folgen
Zu jedem Sinfoniekonzert des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin erklären Katharina Neuschaefer (Kat) und Susanne Westenfelder (Fia), warum es sich unbedingt lohnt, das Konzert zu besuchen. Subjektiv, unterhaltsam, und Sie müssen nicht Musikwissenschaft studiert haben, um den Podcast zu genießen.
Folgen von Muss es sein? Der Konzertpodcast des RSB
72 Folgen
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Folge vom 18.11.2024Vladimir Jurowski dirigiert Brahms, Beethoven und Schönberg
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Folge vom 05.11.2024Vladimir Jurowski dirigiert Brahms - Ein deutsches Requiem und Haydn Sinfonie Nr. 44Am 24.11. stehen zwei Werke auf dem Programm, bei denen es ganz offensichtlich um das Thema Trauer und Tod geht. Brahms „Ein deutsches Requiem“. Hier steht mehr der Trost im Vordergrund, als die Trauer. Und zusätzlich gibt es noch die sogenannte „Trauersinfonie“ von Haydn. Aber beim genaueren Hinsehen ist es dann gar nicht mal so traurig. Kat verrät euch mehr in dieser neuen Episode von „Muss es sein?“
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Folge vom 28.10.2024Adam Fischer dirigiert Haydn & MahlerDer Herbst schiebt graue Wolken über den Himmel und ähnlich verhangen ist auch das Konzertprogramm am 09.11. unter der Leitung von Adam Fischer. Musik von Haydn, die so gar nicht nach Haydn klingt und Gustav Mahlers gewaltige Sinfonie Nr. 5. Mehr zu den Werken, erfahrt ihr hier von Kat.
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Folge vom 08.10.2024Antonello Manacorda dirigiert Ives, Barber & SchumannEinatmen, ausatmen und alles ist gut. Lange nicht mehr gefühlt? Dann wird es Zeit fürs Konzert. Samuel Barber vertonte in seinem Werk „Knoxville: Summer of 1915“ das Einschlafen eines Kindes auf der Sommerterrasse der Familie. Der Tag mit allen Aufregungen, Freuden und Ängsten zieht vorüber, entspannt sich bis in den Traum hinein. Tiefe Geborgenheit aus kindlichem Ur-Vertrauen, gesungen von der Sopranistin Maria Bengtsson. Vier aufgeregte Flöten streiten um die Antwort. Doch die Frage der einsamen Trompete bleibt… „The Unanswered Question“ von Charles Ives, unterlegt mit stoischem Streicherklang. Ein Klassiker der menschlichen Erkenntnisgeschichte! – frappierend in sechs Minuten Musik gesetzt. In den Grundfesten seines Daseins erschüttert, das war Robert Schumann im Jahr 1844. Wie gut, dass auch er – wie so viele Künstler sämtlicher Epochen – zumindest zeitweise über das kathartische Moment der kreativen Selbstheilung verfügte. Mit psychologischem Feingefühl gelang es ihm, in der von solchen Vorbildern wie Beethoven, Schubert und Bach profitierenden, großformatigen Sinfonie Nr. 2, die Ängste und Selbstzweifel konstruktiv aufzuarbeiten und letztlich in gleichermaßen berührende wie beglückende Musik zu verwandeln.