Der Bariton Samuel Hasselhorn ist einer der erfolgreichsten Liedsänger der letzten Jahre. Der Sohn eines Psychologen gewann wichtige Wettbewerbe in Heidelberg und Brüssel und hat rasch einen Schallplattenvertrag bei der Harmonia Mundi abgeschleppt. Im Interview beantwortet er die Frage, ob er ein Oma-Schwarm ist, ob das Aussehen in der Musik wichtig ist und ob man noch etwas machen kann, falls einem beim Gang auf die Bühne ein Stück Klopapier am Schuh klebt. Er spricht darüber, ob das Lied eine humorfreie Zone ist, ob wir die schmelzenden Gefühle der Romantik überhaupt noch kennen – und ob man vom Liedgesang eigentlich leben kann. Und warum er sich trotzdem kontinuierlich mit Schubert beschäftigen will.
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Wir wollen Euch in den Ohren liegen – RONDO, das Klassik- und Jazz-Magazin gibt es jetzt auch als Podcast. Mit Gästen aus der Welt der klassischen Musik und dem Jazz: Dirigentinnen, Musiker, Ensembleleiterinnen, Redakteure, Bloggerinnen und Labelmenschen - alle, die uns etwas über das verrückte Leben für und mit der Musik erzählen können.
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Folge vom 02.02.2024Liederabend ohne Voodoo – Der Bariton Samuel Hasselhorn
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Folge vom 26.01.2024Musikalische Rauchentwöhnung – Der Komiker Torsten SträterTorsten Sträter ist ein großer Fan von Rock und Swing, liebt Klaus Lage und Frank Sinatra. Nur wenige wissen jedoch, dass der Ruhrpott-Komiker auch ein Faible für klassische Musik hat; insbesondere die Werke von Antonio Vivaldi und Tomaso Albinoni haben es ihm angetan, wie er im Podcast erzählt. Außerdem spricht er übers Hupen vor der Milchglasscheibe, Baggerseekackenhauer und sein erstes Klassik-Projekt mit Musikerinnen und Musikern des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.
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Folge vom 19.01.2024Sympathie für den Nervenzusammenbruch – Die Sopranistin Carolina López MorenoDie „Cavalleria rusticana“ (übersetzt meist mit: „Sizilianische Bauernehre“) wurde wohl am bekanntesten durch den Film „Der Pate, 3. Teil“. Der Opernschocker gehört zum Verismo: einer späten Form der italienischen Oper, in der es zumeist um Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs geht. Santuzza, so heißt die Figur in dem Einakter von Pietro Mascagni, ist ein Eifersuchtsbündel mit Neigung zum Liebhaber-Mord. Von einem Mezzo-Sopran gesungen, verfügt die Rolle normalerweise über viel grummelnde Brusttöne. In der Originalfassung, die jetzt erstmals eingespielt wurde (vom Dirigenten Thomas Hengelbrock), war die Rolle aber für einen höher gelegenen, ätherischeren wie auch ‚unschuldiger‘ klingenden Sopran geschrieben. Was das Ausrasten am Ende viel zerbrechlicher, humaner, verständlicher macht.
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Folge vom 12.01.2024Zwei Schwestern – ein InstrumentDie Schwestern Kiveli und Danae Dörken wuchsen in einer deutsch-griechischen Familie auf und sind beide aktive Konzertpianistinnen. Sie studierten zunächst beim legendären Klavierpädagogen Karl-Heinz Kämmerling, später beim berühmten Pianisten Lars Vogt. Nach erfolgreichen Aufnahmen mit Solowerken und Kammermusik veröffentlichten sie letztes Jahr ihr erstes gemeinsames Duoalbum „Apollo & Dionysus“, das Werke verschiedenster Epochen und Stile umfasst: von Mendelssohn, über de Falla und Ravel bis hin zu Mikis Theodorakis. Im RONDO-Podcast sprechen Kiveli und Danae über ihre herausragenden Lehrer, das Apollinische und Dionysische und das von ihnen gegründete „Molyvos International Music Festival“ auf der griechischen Insel Lesbos.