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Schlaglichter auf John Coltrane (1926-1967)
Unter den Saxofonisten des Modern Jazz sticht neben Charlie Parker besonders einer hervor, der sein ganzes Leben der musikalischen Entdeckung und dem Streben nach neuen Horizonten widmete und für den das spirituelle Element in der Musik besonders wichtig war.
Während der 1950er Jahre erlangte Coltrane Berühmtheit als Mitglied des ersten, renommierten Quintetts von Miles Davis. Nach dieser prägenden Phase bei Davis und einer ebenso bedeutenden Zusammenarbeit mit dem außergewöhnlichen Pianisten Thelonious Monk, katapultierte sich John Coltrane mit seinem eigenen Quartett an die Spitze des weltweiten Ruhms. Trotz eines unermüdlichen Arbeitseifers, der kaum neue harmonische und melodische Herausforderungen in der herkömmlichen Musik übrigließ, wandte er sich schließlich dem experimentelleren Free Jazz zu. Coltrane setzte seinen Körper beträchtlichen Strapazen aus, doch seine Arbeitslast minderte er nicht. Am 17. Juli 1967 verstarb er in Huntington, New York, an den Folgen eines Leberkarzinoms. Seine unverbrüchliche Loyalität zur Musik, sein tief verwurzelter Humanismus und die mächtige spirituelle Energie, die seine Darbietungen prägten, sind bis heute einzigartig und unerreicht geblieben.
Schlaglichter auf John Coltrane (1926-1967) im Überblick
| Sendezeit | So, 20.09.2026 | 17:10 - 17:55 Uhr |
| Sendung | Ö1 "Spielräume Spezial" |