1912 stirbt ein zweijähriges Mädchen in Berlin an den Masern. Ihre Lunge wird konserviert, beschriftet – und dann vergessen. Bis Forscher sie über ein Jahrhundert später wiederentdecken. In dieser Folge sprechen Laura und Kai darüber, wie es den Forschern gelingt, das Virus aus dem Präparat zu sequenzieren, was das über den Ursprung der Masern verrät und warum das alles ein neues Kapitel in der Virenforschung eröffnet.
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307 Folgen
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Folge vom 20.07.2026Uralte Viren | Masern, Mumien und Museen
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Folge vom 06.07.2026Schraubenwurm | Geburtskontrolle für den MenschenfresserEr frisst sich durch lebendes Fleisch, kann Menschen und Tiere befallen und hat einst Hunderttausende Rinder, Schafe und Ziegen getötet: der Neuwelt-Schraubenwurm (Cochliomyia hominivorax). Vor Jahrzehnten galt er in Nord- und Mittelamerika als besiegt – dank einer der ungewöhnlichsten Seuchenbekämpfungen der Geschichte. Millionen steriler Fliegen, aus Flugzeugen abgeworfen, drängten den Parasiten Stück für Stück zurück. Doch nun ist der Schraubenwurm wieder da. Laura und Kai erzählen die Geschichte einer spektakulären Ausrottungskampagne und gehen der Frage nach, warum die biologische Barriere versagt hat und wie der Parasit heute bekämpft wird.
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Folge vom 22.06.2026Hantavirus | Die Suche nach dem UrsprungAus den Schlagzeilen ist die MV Hondius längst verschwunden, aber Forscher beschäftigt der Hantavirus-Ausbruch an Bord des Schiffes noch immer: War wirklich eine Müllhalde im Süden Argentiniens der Ursprung – oder führt die Spur ganz woanders hin? Laura und Kai sprechen über neue Erkenntnisse bei der Suche nach dem Ursprung und warum diese Frage weit über einen einzelnen Ausbruch hinausgeht.
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Folge vom 07.06.2026Ebola | Die Angst der AnderenEbola in Berlin – diese Schlagzeile löst bei vielen Menschen sofort Bilder von einer drohenden Katastrophe aus. Doch wie schlimm wäre ein Ebola-Ausbruch hierzulande? Wie sieht die Behandlung eines Patienten hier aus? Und wie fühlt es sich an in Ebola-Quarantäne zu sitzen? Laura und Kai sprechen mit dem Arzt Patrick La Rochelle, der nach einem möglichen Ebola-Kontakt in Prag in Quarantäne ist, mit dem Mediziner Leif-Erik Sander, der einen Ebola-Patienten in Berlin behandelt, und mit Craig Spencer, der Ebola überlebt hat. Außerdem erzählt Christian Drosten, was die Labordiagnostik mit dem Brötchenbacken gemeinsam hat. Eine Folge über Evakuierungen, Angst und die Frage, warum moderne Therapien oft nicht dort verfügbar sind, wo sie am dringendsten gebraucht werden.