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Alternative Rohstoffquellen für die Chemieindustrie
Die petrochemische Industrie ist stark abhängig von fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas. Aufgrund dieser Abhängigkeit ist sie anfällig für Schwankungen auf dem Markt. Gibt es andere Quellen für Kohlenstoff? Wie könnte eine Umstrukturierung der Branche aussehen?
Kohlenstoff ist ein wesentliches Element in Produkten wie Arzneimitteln, Kunststoffen, Farben und auch in kosmetischen Zusammensetzungen. Derzeit wird dieser Kohlenstoff überwiegend aus fossilen Brennstoffen bezogen. Dadurch entstehen Unsicherheiten für die petrochemische Industrie, besonders wenn die Preise steigen oder es zu Engpässen in der Versorgung kommt. Daher überdenkt die Branche gerade, sich grundlegend zu verändern. Eine Möglichkeit wäre, natürlichen Ursprüngen wie Biomasse Kohlenstoff zu entnehmen. Wenn ausreichend Energie aus erneuerbaren Quellen bereitsteht, ist es auch machbar, das Treibhausgas CO₂ in essenzielle Chemikalien umzuwandeln. Zudem könnte eine umfassende Kreislaufwirtschaft dabei helfen, die Ressourcennutzung zu optimieren. Doch können solche Ansätze tatsächlich neue Quellen für die Chemieindustrie erschließen?
"Alternative Rohstoffquellen für die Chemieindustrie" im Überblick
Alternative Rohstoffquellen für die Chemieindustrie
von Claudia Neumeier
| Sendezeit | Do, 15.10.2026 | 19:30 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Forschung und Gesellschaft" |