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Black to the Future - Ästhetik und Sound des Afrofuturismus
Afrofuturismus ist eine einzigartige Ästhetik, die postkoloniale Geschichte und Science-Fiction verbindet. Schwarze Künstlerinnen und Künstler entwerfen "verrückte" Visionen für eine Menschheit der Zukunft.
Afrofuturismus ist eine Ästhetik, die von People of Color kreiert wurde und Science-Fiction mit postkolonialer Geschichte vereint. In dieser Bewegung entwerfen schwarze Künstlerinnen und Künstler visionäre Zukunftsvorstellungen für die Menschheit.
Die afrofuturistische Literatur zeichnet alternative Zukunftsmodelle auf, wie beispielsweise in William Hayashis "Darkside Trilogy". Hier leben Afroamerikaner bereits lange vor der Mondlandung unbemerkt auf der "Dunklen Seite des Mondes". Auch in der Musik begannen afrofuturistische Ideen Einzug zu halten, als Jazz-Prophet Sun Ra in den 1970er-Jahren psychedelische Bühnenshows inszenierte und alt-ägyptische Astrologie mit einem zukünftigen Auszug der "Afronauten" in den Weltraum verknüpfte.
Heute ist das Thema Afrofuturismus auch im Mainstream angekommen, wie zum Beispiel im Hollywood-Blockbuster "Black Panther: Wakanda Forever" von Ryan Coogler. Darin wird die deutsche Schauspielerin Florence Kasumba als afrofuturistische Heldin Ayo gefeiert. Es war an der Zeit, dass auch eine schwarze Frau diese Rolle übernimmt und somit einen wichtigen Beitrag zur Diversität innerhalb dieses Genres leistet.
"Black to the Future - Ästhetik und Sound des Afrofuturismus" im Überblick
Black to the Future - Ästhetik und Sound des Afrofuturismus
von Manuel Gogos
Produktion: 2024
| Sendezeit | Di, 03.11.2026 | 22:03 - 23:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Feature" |