Heute haben wir eine ganz besondere Folge für euch, denn: Wir sind zum ersten Mal nicht allein! Dr. Isabella Mandl – eine ehemalige Kommilitonin von Jasmin und Fledermausforscherin in einem Naturschutzprojekt auf den Komoren – hat flauschigen Content mitgebracht. Zugeschaltet ist sie aus Kanada übers Dosentelefon (sorry für den Sound) und berichtet, wie man herausgefunden hat, wie Fledermäuse navigieren, wieso sie sich manchmal in Jasmins Haaren verheddern, wie sich manche Arten durch ihre Nase die Seele aus dem Leib schreien und wieso man heutzutage im Naturschutz oft noch das düstere koloniale Erbe spüren kann
Außerdem erzählt Jasmin kurz die Geschichte des 52Hertz-Wals, es wird auf einem Konzept für ein Journal des Scheiterns herumgedacht und am Ende überlegen alle drei, welche Fledermaus-Art sich HÖCHSTWAHRSCHEINLICH in einen Vampir verwandelt, wenn man kurz nicht hinsieht.
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Wieso werden die Arme von Kraken einzeln von "Gehirnen" gesteuert? Wie funktioniert eigentlich ein Virus und wie war das damals mit der Entdeckung der Dinosaurier? Das und mehr erzählen euch die Schriftstellerin und Zoologin Jasmin Schreiber und der Biologe und Poetry-Slammer Lorenz Adlung! Unterstützt uns auf Steady: https://steadyhq.com/de/bugtales
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Folge vom 28.07.2020EP8: Wieso Fledermäuse mit den Ohren sehen und manchmal mit den Nasen schreien
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Folge vom 21.07.2020EP7: Liebe, Sex und ErblichkeitHeute bekommt ihr die „sexy Folge“ (interner Titel) auf die Ohren! 😏 Zu Beginn erzählt euch Lorenz, was MHC-Komplexe sind und wie diese nicht nur bestimmen, ob Organe nach einer Transplantation abgestoßen werden oder nicht, sondern laut einer Hypothese auch beeinflussen können, in wen wir uns verlieben. Jasmin nimmt euch danach mit in die Tierwelt zu See-Elefanten, Laubenvögeln und Co. und zeigt euch Flirt- und Paarungsverhalten verschiedener Tiere. Dabei reicht das Spannungsfeld von recht brutalen bis hin zu Disney-mäßig niedlichen Balz-Strategien. Außerdem erfahrt ihr, welcher Move aus dem Tierreich auch bei ihr klappen würde.
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Folge vom 15.07.2020EP6: Über wütende Nacktmullköniginnen, Erbfolgekriege und große ZahlenBei staatenbildenden Tieren denkt man ja oft erst an Insekten: Ameisen, Bienen, Termiten. Es gibt jedoch auch Säugetiere, die Staaten und Kolonien bilden, und über so eines erzählt Jasmin heute: Über den Nacktmull. Ihr erfahrt, wieso die Nacktmullkönigin eine eher unangenehme Zeitgenossin ist, wie zur Hölle sie 25 Babies in ihrem Körper unterkriegt und wieso für Nacktmullmänner das Erste Mal auch immer das Letzte Mal ist. Anschließend packt ihr mal lieber eure Rechenschieber aus, denn Lorenz wirft die Frage auf, was uns zum Menschen macht und erzählt anschließend eine Geschichte zur Bestimmung des Verhältnisses menschlicher Zellen zu Bakterienzellen im Körper eines "Standard-Mannes". Dabei wird beziffert, wie blutig das menschliche Leben ist, und welches Volumen in einen Verdauungstrakt passt. Von der (Be)rechnung auf dem Rand eines Bierdeckels bis hin zu Quantitativer Biologie: Zahlen, bitte! Danke!
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Folge vom 08.07.2020EP5: Diversität in den NaturwissenschaftenWie ihr ja schon mitbekommen habt, wissen Lorenz und Jasmin vorher nicht, was für eine Geschichte die oder der andere mit in die Aufnahme nimmt. Anscheinend sind beide jedoch mittlerweile durch diese sehr harmonische Podcast-Ehe so synchronisiert, dass sie zufällig an dasselbe Thema gedacht haben: An Diversität in der Wissenschaft, also abseits der weißen Männer. Zuerst erklärt Lorenz, wie Frauen, queere Menschen und BIPoC (durch Studien belegte!) innovativere Wissenschaft betreiben, jedoch aufgrund von struktureller Frauen-, Queer-Feindlichkeit und Rassismus im Wissenschaftsbetrieb systematisch ausgegrenzt und benachteiligt werden. Auch Jasmin hat sich mit Benachteiligungen im Wissenschaftsbetrieb befasst und erzählt, wie Watson & Crick die Forschungsergebnisse von Rosalind Franklin stahlen und mit dem darauf basierenden DNA-Modell den Nobelpreis holten, ohne sie miteinzubeziehen. Außerdem erzählt sie von Anfeindungen, denen Frauen in der Wissenschaft begegneten und bis heute ausgesetzt sind.