Das Cello im Jazz bekam die Aufmerksamkeit durch die US-Amerikanerin Tomeka Reid
Das Cello im Jazz bekam die Aufmerksamkeit durch die US-Amerikanerin Tomeka Reid © John Siebert / freeimages.com

JazzKonzert

Cello zwischen Jazz und Impro: Das Tomeka Reid Quartett beim J.O.E.-Festival

Das Cello wird im Jazz oft als ungewöhnliches Instrument wahrgenommen: Tomeka Reid aus den USA verleiht ihm jedoch neuen Glanz.

Tomeka Reid ist wahrscheinlich die bekannteste Cellistin im modernen Jazz-Stil. Ihre Quartett-Musik verbindet groovige Rhythmen, freie Improvisationskunst und spezielle Klangtechniken zu beeindruckenden Klanglandschaften.

Beim J.O.E.-Festival in Essen präsentierte die 1977 in Washington, D.C. geborene Amerikanerin Werke aus ihrem Album "3 + 3", das drei musikalische Stücke mit jeweils freien Einleitungen oder Übergängen enthält. Zum ersten Mal nutzt Reid in ihren eigenen Performances auch vorsichtig elektronische Klänge. Ihre Gitarristin Mary Halvorson, selbst eine anerkannte Solokünstlerin und Bandleiterin, hat diese Technik bereits seit langem in ihrem Repertoire. Das Tomeka Reid Quartett existiert in dieser bemerkenswerten Formation seit einem Jahrzehnt und hat sich einen harmonischen, transparenten und sehr vielschichtigen Ensemble-Sound erarbeitet.

Cello zwischen Jazz und Impro: Das Tomeka Reid Quartett beim J.O.E.-Festival im Überblick

Cello zwischen Jazz und Impro: Das Tomeka Reid Quartett beim J.O.E.-Festival

Zeche Carl, Essen

6.2.2025 in der Zeche Carl, Essen

Sendezeit Di, 07.10.2025 | 21:05 - 22:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Jazz Live"
Radiosendung