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Das Jahr der Berge zwischen Rekord und Lebensgefahr
Trotz professioneller Hilfe und technischer Ausrüstung ist die Besteigung von Achttausendern immer noch ein hohes Risiko, wo auch tödliche Unfälle keine Seltenheit sind.
Achttausender sind trotz Bergführer und Hilfsmittel wie Sauerstoffflaschen nach wie vor gefährlich, und tödliche Unfälle kommen nicht selten vor. Im Bergsteigerjahr 2023 lagen zwischen Rekorden und lebensgefährlichen Aktionen nur ein schmaler Grat.
Am zweithöchsten Berg der Erde, dem K2, stürzte ein pakistanischer Träger ab und hing kopfüber im Seil, während er um sein Leben kämpfte. Mehrere Gipfelaspiranten ließen ihn hängen und stiegen an dem Verletzten vorbei, dazu gehörte auch die norwegische Alpinistin Kristin Harila. Mohammed Hassan verstarb schließlich. Kristin Harila erreichte derweil den Gipfel und jubelte, da sie ihren Plan vollendet hatte: Mit ihrem Sherpa bestieg sie in neuer Rekordzeit von 92 Tagen alle 14 Achttausender.
Anspruchsvolle Gipfelziele, die abseits der kommerziellen Expeditionen liegen, sind vielmehr die bevorzugte Wahl der Extrembergsteiger aus den Alpenländern. In Peru gelang es dem Bergsteiger Alexander Huber aus dem Berchtesgadener Land, eine Erstbegehung am 6.635 Meter hohen Yerupaja zu machen. In diesem Jahr war auch der Klimawandel ein Dauerthema, da ein Felssturz an der Eiger-Nordwand mehrere Kletterrouten zunichtemachte und nun eine Gefahrenquelle ist.
"Das Jahr der Berge zwischen Rekord und Lebensgefahr" im Überblick
Das Jahr der Berge zwischen Rekord und Lebensgefahr
von Ernst Vogt
| Sendezeit | So, 17.12.2023 | 17:30 - 18:30 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Nachspiel" |