Politik
Der Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung Folgen
„Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Amerika-Effekt“ die nahezu chronische politische Unruhe in Washington ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Jeden Donnerstag ab 5 Uhr auf WELT und überall, wo es Podcasts gibt. Feedback gern an usa@welt.de
Folgen von Der Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung
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Folge vom 08.03.2019Gestern, heute, morgen: Win-Win-Win in VietnamEndlich: Steffen ist berühmt! Nicht in den USA oder Deutschland, aber in Vietnam. Staatsfernsehen, Radiosender, Zeitungen und Online-Medien – alle wollen sie mit dem deutschen Reporter ohne Haare sprechen, der so kompetent ist. Und der vor allem so nette Dinge über den Schauplatz des grandios gescheiterten Trump-Kim-Treffens zu sagen weiß. In Hanoi erlebt unser Korrespondent in seiner neuen Rolle als „Länder-Lober“ eine klassische Win-Win-Win-Situation. Und brilliert obendrein als Chrono-Philosoph, der leichtfüßig zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hin- und hertänzelt. Oder, wie er es selbst ausdrückt: „Von heute zurück nach gestern ist es ja doch ein relativ weiter Weg.“
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Folge vom 22.02.2019Die Sache mit dem BlackfaceDer US-Bundesstaat Virginia übertrifft, was Skandal und Drama angeht, zurzeit sogar den Zirkus in Washington. Im Studienjahrbuch von Gouverneur Ralph Northam ist das Foto eines Mannes mit schwarz angemaltem Gesicht. Blackface ist eine seit Langem als rassistisch gebrandmarkte Maskerade, die Afroamerikaner verächtlich macht. Northam gab sich zunächst zerknirscht, machte am nächsten Tag aber eine Kehrtwende: Er sei das gar nicht auf dem Foto. Von einem seiner beiden möglichen politischen Nachfolger existiert ebenfalls ein Blackfacing-Foto, der zweite sieht sich mit Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert. Was zum Teufel ist los in Virginia? Und wer oder was genau ist Jim Crow? Steffen bekommt von seinem Sohn Til eine Nachhilfestunde in Sachen amerikanischer Geschichte.
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Folge vom 13.02.2019Bericht zur Lage des ReportersDie Nase: rot. Die Lippen: blau. Die Finger: kaum noch in der Lage, die Tasten des Laptops zu treffen. Es ist gleich drei Uhr nachts auf der Freedom Plaza in Washington, D.C., und unser Reporter macht nicht den frischesten Eindruck. Ist ja auch viel passiert in letzter Zeit: Die US-Regierung hat den INF-Abrüstungsvertrag gekündigt und dem Noch- oder Nicht-mehr-Präsidenten von Venezuela indirekt mit Krieg gedroht, es war gruselig kalt und der Präsident durfte endlich vor dem Kongress seine Rede zur Lage der Nation halten. Kurz: Steffen ist zurzeit ziemlich bedient. Aber immerhin naht das Wochenende, und mit ihm die Erholung von all den Strapazen. Oder …?
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Folge vom 25.01.2019Eine Falschmeldung und ein AmoklaufIm Job jedes Reporters kommt der Moment, in dem er einen Fehler macht. Das ist nicht weiter schlimm und nur allzu menschlich. So ein Fauxpas hat im schnellen Live-TV zwar direkte Konsequenzen, aber die lassen sich meist ebenso schnell wieder geradebiegen. Dass man sich hinterher die Frotzeleien der lieben Kollegen anhören darf – geschenkt. Und doch: Steffen hat gelitten in den letzten beiden Wochen. Er hat geschwitzt. Er musste sich anschreien lassen, und er hat selbst rumgeschrien. Ja, er ist sogar Amok gelaufen. Ein bisschen jedenfalls. Allerdings nicht wegen seines Fehlers. Die ganze Geschichte gibt‘s in der heutigen Folge.