Werner Heisenberg leitete in Deutschland für die Nazis das Atomprogramm
Werner Heisenberg leitete in Deutschland für die Nazis das Atomprogramm © Sergey Lebedev / freeimages.com

FeatureKultur & GesellschaftWissenschaft & Technik

Der Physiker Werner Heisenberg – Zwischen Quantenmechanik und Atombombe

Werner Heisenberg wird als einer der einflussreichsten Wissenschaftler des vorherigen Jahrhunderts angesehen. Seine bahnbrechende Theorie der Unschärfe spielte eine wesentliche Rolle bei der Weiterentwicklung der Quantenphysik.

Im Jahr 1932 erhielt er dafür den Nobelpreis für Physik. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen entschied er sich während des Dritten Reichs, in Deutschland zu bleiben. 1939 warnte Albert Einstein vor der drohenden Gefahr einer Atombombe unter deutscher Kontrolle, während Heisenberg im Zweiten Weltkrieg das atomare Forschungsprojekt der Nationalsozialisten leitete. Nach dem Krieg setzte der musik- und sportbegeisterte Forscher seine berufliche Laufbahn erfolgreich fort. Er bekleidete führende Positionen, etwa als Direktor am Max-Planck-Institut für Physik zunächst in Göttingen und später in München, und er war Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Sein Leben endete am 1. Februar 1976.

"Der Physiker Werner Heisenberg – Zwischen Quantenmechanik und Atombombe" im Überblick

Der Physiker Werner Heisenberg – Zwischen Quantenmechanik und Atombombe

von Uwe Springfeld

Sendezeit Sa, 31.01.2026 | 08:30 - 09:00 Uhr
Sendung SWR Kultur "Wissen"
Radiosendung