Benjamin Netanjahus Beziehung zu den Medien ist belastet, nur der Fernsehsender «Kanal 14» steht ganz in der Gunst des Premierministers. Kritikerinnen und Kritiker sehen in dem Sender ein reines Propagandainstrument. International im Sommer – die Kurzreportage.
Israel rühmt sich für seine Pressefreiheit und die lebendige Medienlandschaft. Es gibt zahlreiche Zeitungen, Online-Magazine, Radiostationen und Fernsehsender, die alle politischen Lager bedienen. Von ganz links bis ganz rechts.
Doch: Wie weit darf die Pressefreiheit gehen? Ein Fernsehsender, «Kanal 14», ist nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 mit einer menschenverachtenden Rhetorik aufgefallen. Talkshow-Teilnehmer riefen offen zur Auslöschung Gazas auf und forderten, Hunderttausende Palästinenserinnen und Palästinenser sollten getötet werden. Vor dem Obersten Gerichtshof wurden deshalb mehrere Petitionen gegen den Sender eingereicht, die noch hängig sind.
«International» ist zu Besuch bei «Kanal 14» und spricht mit der Journalistin Irit Linur, die regelmässig in der Talkshow «Die Patrioten» auftrifft. Die Vorwürfe gegen den Sender findet sie lächerlich. Ganz anders beurteilt das der Schriftsteller Yishai Sarid, der in seinem Roman «Chamäleon» die Geschichte eines Journalisten erzählt, der politisch die Seiten wechselt.
Politik
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Folge vom 02.08.2026International: Populismus und Propaganda in Israels Fernsehen
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Folge vom 01.08.2026Nach Ceuta: EU-Migrationspolitik auf dem PrüfstandNach dem Massenansturm auf die spanische Enklave Ceuta herrscht in der EU Krisenstimmung. 22 Länder fordern in einem offenen Brief eine Dringlichkeitssitzung und formulieren Kritik an Spanien. Gespräch mit Moritz Küpper, EU-Korrespondent des Deutschlandfunk. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:24) Nach Ceuta: EU-Migrationspolitik auf dem Prüfstand (05:47) Nachrichtenübersicht (10:16) Infantinos Fallrückzieher (13:54) Auf Patrouille im Waldbrandgebiet (19:48) Der wohl letzte Kampf des Christoph Blocher (24:40) Nationalwurst Cervelat
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Folge vom 31.07.2026Migrantenansturm auf Ceuta: Schuldzuweisungen werden lautInnert zwei Tagen sind rund 60'000 Migrantinnen und Migranten von Marokko aus in die spanische Exklave Ceuta gelangt. Mindestens 34 Menschen starben beim Versuch, nach Ceuta zu schwimmen. Der spanische Regierungschef Pedro Sanchez sprach von einem Angriff auf die Exklave. Alle Themen: (00:00 ) Intro und Schlagzeilen (01:22) Migrantenansturm auf Ceuta: Schuldzuweisungen werden laut (05:13) Nachrichtenübersicht (09:58) Kann die Entwaffnung der Hamas gelingen? (18:27) Kriege gegen den Iran: gehen den USA die Raketen aus? (23:09) Angehörigenpflege als Geschäftsmodell privater Spitex-Dienste (28:05) Wie Kühlmittel von Klimaanlagen der Umwelt schaden
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Folge vom 30.07.2026Wie können wir uns künftig besser an die Hitze anpassen?Sommer mit mehreren Hitzewellen dürften wegen des Klimawandels zur Regel werden. Aus diesem Grund wird der Ruf laut nach besseren technologischen Lösungen gegen die Hitze und nach mehr Klimaanlagen. ETH-Professor David Bresch sagt, was wir in der Schweiz von südeuropäischen Ländern lernen können. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:35) Nachrichtenübersicht (05:44) Wie können wir uns künftig besser an die Hitze anpassen? (12:51) Abstimmungsbeschwerden werden zum politischen Werkzeug (16:33) Zwei Opfer von Untersiggenthal erhalten nun Sozialhilfe (20:22) Ebola-Epidemie in Kongo-Kinshas befeuert Forschung (26:28) Peru: neue Präsidentin, neuer Regierungsstil (29:55) Wenn die Heimat plötzlich zum Kriegsgebiet wird