Das Universum ist voll von den Geschichten des Scheiterns. Braune Zwerge sollten eigentlich Sterne werden. Doch dafür reichte es nicht und sind sie weder noch: kein Stern, aber auch kein Planet. Ihre Herzen glühen sanft vor sich hin, doch ohne das Feuer der Sterne. In ihren Atmosphären türmen sich Wolken, doch viel fremdartiger als auf Planeten. Es ist wahrlich Astronomie zum Staunen. Sie lassen sich in keine Schublade stecken und manchmal geraten sie so ein bisschen in Vergessenheit. Allein der Name wirkt schon nicht sehr spektakulär.Dabei muss man nur etwas näher ran gehen. "Braune" Zwerge leuchten nämlich eigentlich Purpur bis Magenta. Sie balancieren zwischen zwei Welten, sind kosmische Außenseiter und zeigen uns, warum man nicht immer in irgendeine Schublade passen muss.Ad Astra!Jeden zweiten Dienstag gibt's eine neue Folge wissenschaftliches Storytelling!Ein großer Schritt für die Menschheit ist auf Instagram.Fragen oder Anregungen? Schickt mir eine Mail an eingrosserschritt@gmail.comDanke für's Zuhören!P.S. Falls ihr mich und dieses Projekt unterstützen wollt, könnt ihr das via Paypal oder Steady tun. Ganz herzlichen Dank dafür! Florian, Iriana, Schmubuster, Patrick, Falk und Tobias sind bereits Star-Supporter, Robert ist sogar Supernova-Supporter und Frank ist sogar Quasar-Supporter! Danke euch!Selbstverständlich bleibt der Podcast aber weiterhin auch völlig kostenlos auf allen Plattformen.Dieser Podcast wird produziert mit der Hilfe von BAKUBA - The Voice of Companies
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Von Sternenstaub und Menschheitsträumen! Wir wagen uns in die große Dunkelheit des Kosmos, denn egal wie düster es wird: Licht findet immer einen Weg. News und Hintergrundinformationen findet ihr auf Instagram: https://www.instagram.com/ein.grosser.schritt Kontakt: eingrosserschritt@gmail.com
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75 Folgen
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Folge vom 20.05.2025037: Wolken aus Metall, Herzen aus Glut
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Folge vom 06.05.2025036: In nur 30 Jahren zu Andromeda - der Preis der RelativitätDie Andromeda Galaxie liegt gute 2,5 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Unerreichbar! Oder?Manchmal scheint es so, als sei uns Menschen der Zugang zum Weltraum, zu fremden Sternen und anderen Planetensystemen, völlig verschlossen. Es ist schlicht einfach alles zu weit weg. Mit unserer winzigen Lebensspanne und den vielen Bedürfnissen, die unser biologischer Körper so hat, haben wir keine Chance. Wir schaffen es noch nicht einmal zum nächsten Stern, ohne ein Schiff zu bauen, was hunderte Generationen beheimaten muss... Oder?Es ist eigentlich nur eine Frage der Perspektive. Denn erstaunlicherweise erlaubt uns die Physik einen recht einfachen Weg, Distanzen schrumpfen zu lassen. Man spricht oft von Zeitdilatation, aber die geht einher mit einem anderen Phänomen: Längenkontraktion. Bewegte Uhren ticken langsamer, richtig, aber je schneller man wird, desto kleiner werden Abstände. Wir können uns diese bahnbrechende Erkenntnis eigentlich schon heute zu Nutzen machen und unsere Nachbargalaxie in nicht mal ganz einer Generation erreichen. Und dafür braucht es keine knochenbrechenden Beschleunigungsmanöver oder phantastische SciFi Elemente wie Wurmlöcher oder Warp Antriebe. Es braucht nur konstante Beschleunigung. Wollen wir es besonders gemütlich haben, dann nehmen wir einfach 1G, also 9,81 m/s^2, so wie wir das von der Erdanziehungskraft gewohnt sind. Es klingt falsch, absurd oder nach einem Witz, aber es ist wahr: so erreichen wir Andromeda in unter 30 Jahren. Die Sache hat natürlich einen Haken. Und da geht es nicht nur um die Energiemengen, die notwendig ist. Wer zu Andromeda aufbricht, der kann sie vielleicht noch zu seinen Lebzeiten erreichen. Doch die Welt seiner Herkunft, sein Zuhause und alle, die dort auf ihn warten, sind dann lang im Sand der Zeit vergraben. Ohne Rückkehr.Wie lange braucht man zu astronomischen Sehenswürdigkeit bei konstanter Beschleunigung? => https://www.omnicalculator.com/physics/space-travelWeiterlesen? https://bigthink.com/starts-with-a-bang/how-far-could-a-spaceship-go-if-we-never-ran-out-of-thrust/Ad Astra!Jeden zweiten Dienstag gibt's eine neue Folge.Ein großer Schritt für die Menschheit ist auf Instagram.Fragen oder Anregungen? Schickt mir eine Mail an eingrosserschritt@gmail.comDanke für's Zuhören!P.S. Falls ihr mich und dieses Projekt unterstützen wollt, könnt ihr das via Paypal oder Steady tun. Ganz herzlichen Dank dafür! Florian, Iriana, Schmubuster, Patrick, Falk und Tobias sind bereits Star-Supporter, Robert ist sogar Supernova-Supporter und Frank ist sogar Quasar-Supporter! Danke euch!Selbstverständlich bleibt der Podcast aber weiterhin auch völlig kostenlos auf allen Plattformen.Dieser Podcast wird produziert mit der Hilfe von BAKUBA - The Voice of Companies
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Folge vom 22.04.2025035: Sternlos durch die NachtEin Leben ohne Zentralstern? Ein Leben ohne Sonne ist für uns absolut nicht vorstellbar. Wir hängen in praktisch allen Lebensbereichen in irgendeiner Form von ihr und ihrer Energie ab. Aber dort draußen im All gibt es Milliarden Planeten ohne Stern. Waisenkinder, Freefloater, Rogues. Sie tragen viele Namen. Niemand weiß, wie viele es wirklich sind, aber anhand der Zahlen, die wir finden, liegt die Vermutung nahe, dass jeder Stern der Galaxie im Schnitt irgendwann einen Planeten aus seinem System verbannt und ihn so zum sternlosen Wanderer macht. Diese "Rogue" Welten wirken fremd und erbarmungslos. Vollkommen ohne Wärme, in ewiger Dunkelheit und völlig allein. Aber vielleicht ist es nicht so. Manche dieser Rogues dürften ihre Monde beim Hinauswurf aus ihrer Heimat mitgenommen haben. Kleine Begleiter im Exil. Und tatsächlich ist es denkbar, dass sich auf diesen Monden etwas regen könnte. Kinder der ewigen Nacht, der tausenden Sterne, die an ihrem Himmel glühen, aber ohne jemals einen davon ihr Eigen nennen zu können. Wer könnte dort draußen, praktisch unsichtbar für alle anderen, leben? Und wie kann das überhaupt möglich sein, ganz ohne zentrale Energiequelle, Licht und Wärme?Singt dort jemand "Steeernlos durch die Nacht..." ?! ;)Wer noch mehr zur Forschung zum möglichen Leben auf Rogue-Monden erfahren möchte, hier entlang: https://arxiv.org/abs/2106.08349Ad Astra!Jeden zweiten Dienstag gibt's eine neue Folge.Ein großer Schritt für die Menschheit ist auf Instagram.Fragen oder Anregungen? Schickt mir eine Mail an eingrosserschritt@gmail.comDanke für's Zuhören!P.S. Falls ihr mich und dieses Projekt unterstützen wollt, könnt ihr das via Paypal oder Steady tun. Ganz herzlichen Dank dafür! Florian, Iriana, Schmubuster, Patrick, Falk und Tobias sind bereits Star-Supporter, Robert ist sogar Supernova-Supporter und Frank ist sogar Quasar-Supporter! Danke euch!Selbstverständlich bleibt der Podcast aber weiterhin auch völlig kostenlos auf allen Plattformen.Dieser Podcast wird produziert mit der Hilfe von BAKUBA - The Voice of Companies
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Folge vom 08.04.2025034: Die Bibliothek des LebensWas ist Leben? Eine große Frage, die wir kaum wasserdicht (no pun intended) beantworten können. Wir kennen nur eine Form des Lebens: Leben auf der Erde. Muss Leben dem unseren immer ähnlich sein? Würden wir außerirdisches Leben überhaupt als solches erkennen, selbst wenn es direkt vor uns steht? Wo könnte unsere Vorstellungskraft von kleinen grünen Männchen zu eingeschränkt sein? Stellen wir uns Aliens zu sehr so vor, wie wir? Wahrscheinlich schon. Wir unternehmen einen Ausflug in die Bibliothek des Lebens, ein seltsamer Ort zwischen allen Welten. Dort sind unzählige Werke untergebracht, die das Leben in all seinen möglichen Formen beschreiben. Und bald wird klar - Leben wie wir es kennen ist nur eine einzige Abteilung von vielen.Ad Astra!Jeden zweiten Dienstag gibt's eine neue Folge.Ein großer Schritt für die Menschheit ist auf Instagram.Fragen oder Anregungen? Schickt mir eine Mail an eingrosserschritt@gmail.comDanke für's Zuhören!P.S. Falls ihr mich und dieses Projekt unterstützen wollt, könnt ihr das via Paypal oder Steady tun. Ganz herzlichen Dank dafür! Florian, Iriana, Schmubuster und Patrick sind bereits Star-Supporter, Marco und Robert sind sogar Supernova-Supporter und Frank ist sogar Quasar-Supporter! Danke euch!Selbstverständlich bleibt der Podcast aber weiterhin auch völlig kostenlos auf allen Plattformen.Dieser Podcast wird produziert mit der Hilfe von BAKUBA - The Voice of Companies