
Wissenschaft & Technik
Empire of AI - Wer zahlt den Preis des (technologischen) Fortschritts?
Der weltweite Aufschwung der Künstlichen Intelligenz wird oft als technisches Wunder beschrieben, als eine Erzählung von Erneuerung, Effizienz und dem, was vor uns liegt.
Doch hinter diesen Versprechungen lauern dringende Fragen, wie sich KI auf die Gesellschaft auswirkt: Wer zieht Nutzen aus diesen Entwicklungen, und wer muss die Konsequenzen tragen?
Die für das Training großer Sprachmodelle erforderlichen Rechenzentren verbrauchen enorme Mengen an Energie und Wasser. Gleichzeitig operieren Clickworker weltweit, um KI zu verbessern, während sie wesentliche Entscheidungen über Infrastruktur und Anwendungen zunehmend dem Einfluss der Öffentlichkeit entziehen.
In ihrem Buch "Empire of AI" beleuchtet die US-amerikanische Journalistin Karen Hao diese weniger offensichtlichen Aspekte der Künstlichen Intelligenz. Sie beschreibt den Aufstieg von OpenAI, dem Unternehmen hinter ChatGPT, und legt die Strukturen der heutigen KI-Branche offen: die Konzentration von Einfluss, die politische Macht von Zukunftsvisionen wie der "Künstlichen Allgemeinen Intelligenz" sowie die global ungleich verteilten Kosten eines Systems, das als neutral erscheint, es aber längst nicht mehr gegeben ist.
Sarah Kriesche hat mit Karen Hao darüber gesprochen, wie stark sich private KI-Forschungsstätten bereits heute der demokratischen Kontrolle entziehen und die gesellschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten beeinflussen.
Empire of AI - Wer zahlt den Preis des (technologischen) Fortschritts? im Überblick
| Sendezeit | Fr, 13.02.2026 | 19:05 - 19:30 Uhr |
| Sendung | Ö1 "matrix - computer & neue medien" |