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Goldsuche in Finnland - Ein Schatz für die Energiewende?
Obwohl technologisch eher bedeutungslos, könnte gerade Gold eine entscheidende Funktion bei der Umgestaltung Europas Energiesystems übernehmen. Das Edelmetall macht es kosteneffizient, essenzielle Rohstoffe für Windkraftanlagen und Elektromobilitätsbatterien zu gewinnen. Jedoch steht die Frage im Raum: Wie lässt sich neuer Bergbau mit ökologischen Gesichtspunkten vereinbaren?
In den nordischen Wäldern Finnlands schlummern bedeutsame Mineralienschätze: Elemente wie Kobalt, Kupfer und Seltene Erden sind unverzichtbare Stoffe für den Energieumbau. Doch allein der Abbau dieser Metalle ist oft finanziell nicht attraktiv. An dieser Stelle kommt Gold ins Spiel, da es oft in Verbindung mit diesen Metallen vorkommt. Aufgrund des stark gestiegenen Goldpreises in den letzten Jahren, unterstützt dieses Edelmetall die Gewinnung der eigentlich gesuchten Stoffe finanziell. Das ist im Interesse der Europäischen Union, die sich von Abhängigkeiten wie denen von China oder dem Kongo lösen möchte. Bis zum Jahr 2030 sollen mindestens zehn Prozent der kritischen Materialien auf europäischem Territorium gewonnen werden, was durch Goldabbau ökonomisch darstellbar erscheint. Trotzdem wächst der Widerstand gegenüber dem Abbau im eigenen Land – denn die Auswirkungen auf die Umwelt sind erheblich. Ist es möglich, gleichzeitig Umweltschutzziele zu erreichen und die Unabhängigkeit von Importen kritischer Rohstoffe zu sichern?
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Goldsuche in Finnland - Ein Schatz für die Energiewende?
von Max Rauner
| Sendezeit | Do, 05.11.2026 | 19:30 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Forschung und Gesellschaft" |