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Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende Folgen
Handelsblatt Green & Energy ist der neue Podcast mit Fakten, Trends und Kontroversen rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende. Gemeinsam mit Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren wir die Herausforderungen und Chancen rund um die Themen Nachhaltigkeit, Klima und Energie. Wie kann man den Konkurrenz- und Kostendruck eines globalen Industrieunternehmens mit nachhaltigen Wertschöpfungsketten in Einklang bringen? Und wie stellen sich Wissenschaftler eine Gesellschaft vor, die keine fossilen Rohstoffe mehr verbraucht? Diesen und weiteren Fragen gehen unsere Fachredakteure jeden zweiten Dienstag auf den Grund. Handelsblatt Green & Energy finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen. Jetzt reinhören: Jeden zweiten Dienstag mit den Handelsblatt Redakteur:innen Kathrin Witsch, Catiana Krapp, Kevin Knitterscheidt und Michael Scheppe Sound-Design: Christian Heinemann Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
Folgen von Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende
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Folge vom 30.11.2021Koalitionsvertrag im Klimacheck: Wie grün sind die Pläne der Ampel?Die Ampel steht. Die Pläne von SPD, Grünen und FDP umfassen 177 Seiten. Klima- und Umweltschutz haben im neuen Koalitionsvertrag eine besondere Bedeutung – das Wort „Klima“ kommt 198-mal vor. Vor vier Jahren war es nur 74-mal zu finden. Für FDP-Chef Christian Lindner ist es gar das „ambitionierteste Klimaschutzprogramm einer Industrienation“. Begrenzt würden die Pläne allein durch das, „was physikalisch und technisch möglich ist“. Große Worte des designierten Finanzministers. Doch als wie ambitioniert bewerten Experten die Pläne der künftigen Koalitionäre? Und wie realistisch ist deren Umsetzung? Der Nachhaltigkeitspodcast Handelsblatt Green macht den Klimacheck. Redakteur Michael Scheppe spricht mit dem Politikwissenschaftler Jan Schemmel, der Geschäftsführer des Berliner Öko-Instituts ist und die Nachhaltigkeitsbemühungen der Politik schon seit Jahren beobachtet. Außerdem kommen die klimapolitische Sprecherin der Grünen, Lisa Badum, und Tobias Austrup, Experte für Energie- und Verkehrspolitik bei der Umweltschutzorganisation Greenpeace zu Wort.
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Folge vom 23.11.2021Sind Bio-Produkte wirklich immer besser?Bio boomt: Durch die Coronakrise ist der Umsatz von Biolebensmitteln in Deutschland nach Angaben des Branchenverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) 2020 um 22 Prozent auf 15 Milliarden Euro gestiegen. Viele Verbraucher empfinden Bioprodukte als gesünder, halten sie für ethisch vertretbarer und denken, dass sie besser für Umwelt und Klima sind. Doch Studien zeichnen ein deutlich differenzierteres Bild. Wo ist Bio besser, und welche Vorteile hat eigentlich die konventionelle Landwirtschaft? Was sind die Auswirkungen auf Konsumenten, die Landwirte und das Klima? Das diskutiert Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe in der aktuellen Folge von Handelsblatt Green mit zwei Gästen: zum einen mit dem Landwirt Willi Kremer-Schillings, der als „Bauer Willi“ bekannt ist und seinen Hof nach konventioneller Art führt. Und zum anderen mit dem Schweizer Agrarwissenschaftler Urs Niggli, der als Vordenker des biologischen Landbaus gilt. Die Diskussion räumt mit vielen Halbwahrheiten zum Thema auf und dürfte zu einer Versachlichung der Debatte über die bessere Landwirtschaft beitragen. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-fuer-unternehmen/nachhaltigkeitsstrategie-fuer-unternehmen
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Folge vom 16.11.2021Alles nur „Blabla“? Wie sinnvoll sind Klimagipfel?Die 26. UN-Klimakonferenz ist vorbei. Die Versprechungen vor den zweiwöchigen Verhandlungen waren groß: „Es ist unsere Möglichkeit, Geschichte zu schreiben“, sagte etwa EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen. Die Ergebnisse sind für viele Beobachter ernüchternd – wieder einmal. Selbst die Industrie klagt, dass der „dringen notwenige große Wurf für den Klimaschutz nicht gelungen“ sei, monierte zum Beispiel BDI-Präsident Siegfried Russwurm. Sind die Klimagipfel also nur ein großes „Blablabla“, wie die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg es ausdrücken würde? Oder haben sie in der Vergangenheit sinnvolle Beschlüsse hervorgebracht? Darüber diskutiert Handelsblatt-Reporter Michael Scheppe in der aktuellen Folge von Handelsblatt Green mit den Klimawissenschaftlern Anke Herold vom Öko-Institut und Jan Steckel vom MCC Berlin.
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Folge vom 09.11.2021Kreislaufwirtschaft: Ist Müll der Rohstoff der Zukunft?Der Wandel von einer linearen Wirtschaft zur Kreislaufwirtschaft würde nicht nur die Umwelt entlasten. Befürworter sehen das Konzept sogar als Mittel gegen Lieferengpässe. Mehr als 100 Milliarden Tonnen Rohstoffe wie Öl, Gas und Metalle entnimmt der Mensch pro Jahr aus der Erde – doch nur rund neun Prozent davon werden aktuell nach der Benutzung weiterverwendet. Dabei könnte ein weitaus größerer Anteil wieder in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust werden. Wie können wir also möglichst viele Rohstoffe möglichst lange nutzen? Eine Antwort darauf könnte das Konzept „Kreislaufwirtschaft“ sein, auf Englisch „Circular Economy“. Dabei geht es darum, den Ressourceneinsatz innerhalb des Wirtschaftssystems zu reduzieren, und damit unter anderem Umweltverschmutzung zu verhindern und Emissionen und Energieverschwendung entgegenzuwirken. Im Idealfall entsteht dadurch ein regeneratives System, geprägt von Wiederverwertung und Erneuerung. In einigen Bereichen ist die Kreislaufwirtschaft auch in Deutschland schon heute gängige Praxis. Aber können wir es tatsächlich schaffen, von einer eher linearen Wirtschaft – bei der ein Großteil der Rohstoffe nicht wiederverwertet wird – zu einer vollständigen Kreislaufwirtschaft zu werden? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt in dieser neuen Podcast-Folge Christina Dornack, Professorin für Abfall- und Kreislaufwirtschaft an der Technischen Universität Dresden. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: green@handelsblatt.com