Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Aileen Bunte und Ben Mendelson. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann
Folgen von Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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Folge vom 14.12.2022Wann ist ein guter Zeitpunkt für den Verkauf von Aktien?2022 ist kein gutes Börsenjahr gewesen: Corona, Russlands Krieg gegen die Ukraine und eine zweistellige Inflation haben die Kurse abstürzen lassen. Viele Anleger haben sich in den vergangenen Monaten gefragt, ob es sinnvoll ist, Einzelwerte aus dem eigenen Depot zu verkaufen oder doch lieber abzuwarten und die Verluste auszusitzen. Bei starken Verlusten sei ein Verkauf wichtig, betont Handelsblatt-Finanzredakteur Jürgen Röder in der neuen Folge von Handelsblatt Today. „Wenn meine Aktie beispielsweise nur noch zehn Prozent wert ist, muss sie um 900 Prozent steigen, um den Einstandskurs wieder zu erfüllen. Wenn ich schlecht laufende Einzelwerte nicht verkaufe, löst sich das Portfolio auf“, erklärt Röder. Mit sogenannten Orders lassen sich solche Szenarien verhindern. Dabei wird eine Aktie automatisch verkauft, wenn ihr Wert einen bestimmten Punkt unterschreitet. „Wenn man einen spekulativen Wert hat, wo man sich nicht ganz sicher ist, wie er sich entwickelt, sollte man eine Stopp-Order setzen“, rät Markus Hinterberger, Chefreporter im Geldanlage-Team des Handelsblatts. Röder und Hinterberger sprechen zusammen mit Host Lena Jesberg im Podcast über den richtigen Zeitpunkt für einen Aktienverkauf und geben Tipps, worauf Anlegerinnen und Anleger dabei achten sollten. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Folge vom 13.12.2022Siemens Energy im Aktiencheck: 60 Prozent Kursplus in acht Wochen / US-Inflationsrate sinkt auf 7,1 ProzentInvestoren schöpfen offenbar wieder Hoffnung, dass der kriselnde Dax-Konzern Siemens Energy zwei seiner größten Probleme angehen kann: die Sanierung der verlustreichen Tochter Siemens Gamesa und die Unsicherheit über den weiteren Fahrplan für den Rückzug des Großaktionärs Siemens. Der Kurs der Siemens-Energy-Aktie ist in den vergangenen zwei Monaten um mehr als 60 Prozent gestiegen. Nach mehreren Chefwechseln bei Siemens Gamesa ruhen die Hoffnungen nun auf dem neuen CEO: „Jetzt hat man Jochen Eickholt nach Madrid geschickt. Das ist ein knochenharter Troubleshooter. Er wird intern ‚Zwei-Wochen-Jochen‘ genannt, weil er wenig Geduld hat und die Probleme schnell behoben haben will“, sagt Handelsblatt-Reporter Axel Höpner im Podcast. Außerdem erklärt er, warum auch der katarische Staatsfonds als ein möglicher Kandidat für die Rolle des neuen Ankeraktionärs bei Siemens Energy gehandelt wird. Beim Thema Staatsfonds sei allerdings noch keine Entscheidung gefallen. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energietechnik-siemens-energy-prueft-einstieg-von-staatsfonds-60-prozent-kursplus-in-acht-wochen/28845796.html Im zweiten Interview spricht Ifo-Ökonom Joachim Ragnitz über die Inflationsgewinner der deutschen Wirtschaft. Er hat nämlich herausgefunden, dass einige Unternehmen die hohe Inflation nutzen, um ihre Gewinne zu steigern. In welchen drei Sektoren das Phänomen besonders ausgeprägt ist, erklärt er im Podcast. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Folge vom 12.12.2022Machtverschiebung bei der EZB / Korruptionsskandal belastet EUDie historische Zinswende hat viele Diskussionen innerhalb der EZB ausgelöst und die Machtverhältnisse verschoben. Außerdem: Wie es im EU-Korruptionsskandal weitergeht. Die Stimmung in der Europäischen Zentralbank (EZB) kriselt. Im Vorfeld der Ratssitzung der EZB am Donnerstag sorgt ein interner Streit zwischen der EZB-Gewerkschaft und dem Vorsitz für Aufsehen. Wegen der gestiegenen Inflation fordern die Mitarbeiter höhere Löhne. Der Vorstand um Präsidentin Christine Lagarde hat hingegen in den vergangenen Monaten wiederholt vor einer Lohn-Preis-Spirale gewarnt. In diesem Jahr sind die Löhne in der EZB bisher um 1,5 Prozent gestiegen, bei einer aktuellen Inflationsrate im Euro-Raum von zehn Prozent. Der Streit zeigt, dass die Inflation nun auch die EZB in eine schwierige Lage gebracht hat. Lange hatten Verfechter einer lockeren Geldpolitik die Oberhand, während sie aber mit Prognosen zur Inflation oftmals daneben lagen. Handelsblatt-Redakteur Jan Mallien in dieser Folge Handelsblatt Today: „Die historische Zinswende in den vergangenen Monaten hat für Konflikte und letztlich einen Machtumbruch innerhalb der Notenbank gesorgt.“ So soll vor allem Chefvolkswirt Philip Lane hat an Reputation verloren haben, zum Teil aber auch Christine Lagarde. Dagegen ist EZB-Direktorin Isabel Schnabel noch wichtiger geworden. Am Donnerstag wird die EZB mit aller Wahrscheinlichkeit erneut die Zinsen anheben, obwohl Lagarde das noch vor einem Jahr defacto ausgeschlossen habe, wie Mallien im Gespräch mit Host Ina Karabasz sagt. **Außerdem:** Es ist einer der größten Skandale in der Geschichte des EU-Parlaments. Laut Medienberichten steht Katar unter Verdacht EU-Politiker und andere Personen bestochen zu haben, um die Interessen ihres Landes in Brüssel zu vertreten. Katar weist das deutlich von sich. Im Fokus bei den Vorwürfen steht vor allem EU-Parlamentsvizepräsidentin Eva Kaili sowie mehrere italienische Politiker. Handelsblatt-Brüssel-Korrespondent Carsten Volkery ordnet die Affäre und deren Auswirkungen ein. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Folge vom 09.12.2022Die Immobilienpreise sinken: Lohnt sich ein Kauf jetzt?Die Trendwende am Immobilienmarkt sorgt für Verunsicherung. Kaufinteressenten und Eigentümer sollten sich nicht von Impulsen leiten lassen. Seit einigen Monaten sinken die Preise am Immobilienmarkt. Das liegt unter anderem am Strategieschwenk der Notenbanken. Deren Zinserhöhungen machen es für Kaufinteressenten teurer, sich Geld bei ihrer Bank zu leihen. Die Folge ist, dass viele Menschen den Traum vom Eigenheim nicht mehr finanzieren können. Die Nachfrage nach Wohneigentum geht zurück. Eine Trendwende. Doch nicht überall dürften sich die Preise entspannen. Handelsblatt-Immobilienexperte Markus Hinterberger gibt in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today zu bedenken, dass der Immobilienmarkt sich nicht verallgemeinern lässt: „Man muss jede Stadt, jede Region für sich betrachten." Das bedeutet auch: Dort, wo die Nachfrage hoch und das Angebot knapp bleibt, könnten die Preise sogar noch steigen. Vor allem gilt das für die sieben deutschen Metropolen – Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main und Düsseldorf – und ihre Speckgürtel. „Was man aber sagen kann: Bei Immobilien, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel oder einen schlechten energetischen Zustand haben, werden die Preise rapide sinken können", ergänzt Hinterberger im Gespräch mit Host Lena Jesberg. Überdies könnte manch ein Kreditnehmer laut Hinterberger Glück bei den Bauzinsen haben: „In den kommenden Monaten werden die Zinsen vielleicht sogar ein bisschen runtergehen." Die Banken sind nämlich bemüht, Volumen aufzunehmen, also viele Kredite auszugeben. Mit einem zeitweise geringeren Satz könnten sie also versuchen, Kunden anzulocken. In Anbetracht all dieser Entwicklungen wird der Kauf von Eigentum, aber auch dessen Veräußerung zur Frage des richtigen Timings. Im Interview wägt Hinterberger deshalb ab, wie gut der Zeitpunkt für ein solches Geschäft aktuell ist. [Mehr zum Thema lesen Sie hier.](https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-das-sind-die-sieben-wichtigsten-trends-fuer-den-immobilienmarkt-2023/28856552.html) *** Die Handelsblatt-Leserfavoriten in dieser Woche: [Volkswagen: So will Chef Oliver Blume jetzt bei VW durchgreifen](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-so-will-chef-oliver-blume-jetzt-bei-vw-durchgreifen-/28845424.html) [Rohstoffe: Ölpreise steigen zunächst nach Embargo der EU](https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/rohstoffe-oelpreise-steigen-zunaechst-nach-embargo-der-eu-/28849050.html) [VW, BMW, Mercedes: Wie China deutsche Elektroautos abstraft](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/vw-bmw-mercedes-wie-china-deutsche-elektroautos-abstraft/28847688.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com